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Die FDP Sense wartet auf Claude Lässers grossen Wurf

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Autor: Karin Aebischer

Alterswil«Es ist an jeder Regierungspartei, Verantwortung zu übernehmen», betonte die Berner FDP-Nationalrätin Christa Markwalder am Freitagabend anlässlich der Generalversammlung der FDP Sense. Das desaströse Resultat der Berner Wahlen habe jedoch gezeigt, dass die Wähler dies nicht honorieren würden. «Deshalb ist es unsere grösste Herausforderung, das Vertrauen der Wähler wiederzugewinnen», erklärte sie nach einem politischen Themenrundumschlag von der Libyen-Krise über das Minarettverbot bis hin zur Abzocker-Initiative und stellte zum Schluss klar: «Die liberalen Werte machen die echten Standortvorteile unseres Landes aus».

Eine schöne Rede, nur halte sich die FDP nicht daran, meinte ein Parteimitglied und nannte verschiedene Beispiele wie die Verordnung zur Kinderbetreuung, bei der aus Bern nichts von der FDP zu hören gewesen sei. Markwalder stellte sogleich klar, dass sich die FDP in den angesprochenen Themenfeldern sehr wohl und sogar erfolgreich engagiert habe. «Ich sehe, wir können unsere Erfolge zu wenig vermarkten», schloss sie daraus.

Noch nicht festgelegt

Für das Superwahljahr 2011 hat die FDP Sense gemäss Präsident Jörg Schnyder noch keine konkreten Ziele formuliert. «Wir wollen den Wähleranteil halten, lieber aber noch ein wenig steigern.» Dabei sei er auf die Hilfe aller Parteimitglieder angewiesen. Dass die Allianz zwischen FDP und CVP Freiburg nicht mehr weitergeführt wird (FN vom 11. Februar), sei auch im Sinne des Vorstandes der FDP Sense.

In seinem Rückblick auf die Grossrats-Sessionen verlor FDP-Grossrat Ruedi Vonlanthen lobende und kritische Worte über seinen Parteikollegen, Staatsrat Claude Lässer. «Er ist ein guter Finanzminister. Er muss aber aufhören mit der Politik der kleinen Schritte und endlich einen grossen Wurf landen», betonte Vonlanthen und sagte sogleich, an was er dabei gedacht hatte: An eine merkliche Steuersenkung.

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