Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Festivalstadt Freiburg lebt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Das zweite Liedfestival findet vom 26. bis 31. August statt

Autor: Von IRMGARD LEHMANN

Was ist es, was das Lied ausmacht? Die Einfachheit und Geschlossenheit, der kleine Tonvorrat und das metrische Gleichmass, die Sprachnähe und die strophische Gliederung. Nichts Spektakuläres. Intime Kunst. Genau das ist der Grund, warum sich Organisatoren kaum um diese Kunstform reissen. René Perler jedenfalls, ausgebildeter Sänger, weiss es. «Viel lieber unterstützt man ein klanggewaltiges Orchester als ein Liedrecital mit zwei Leuten auf der Bühne.»

Feuertaufe bestanden

Dass aber Liederabende in der heutigen lärmgeplagten und informationsbeladenen Zeit eine echte Bereicherung sein können, davon sind René Perler, Mitglied des Organisationskomitees «Liedfestival», und das siebenköpfige Komitee überzeugt. Dass ein sechs Tage dauerndes Liedfestival auf offene Ohren stossen kann, das hat man bereits vor zwei Jahren anlässlich der Erstausgabe erfahren. Das Festival brachte pro Konzert 180 Leute in den Konzertsaal «Das war gar nicht schlecht für den Anfang», freut sich Perler. «Vielleicht kann man dieses Jahr pro Konzert gar mit 250 Gästen rechnen.»

Vermeintliche Details pflegen

Sie haben daran gedacht und das ist lobenswert. Nämlich, für die Besucherinnen und Besucher den Liedtext in Deutsch und Französisch bereit zu halten. Auch soll der Konzertbesucher mit zwei Mal je 50 Minuten Auftrittsdauer nicht überfordert werden. «Dazwischen gibt es eine ausgiebige Pause», meint Perler.

So bleibt nur noch die Frage, wie man auf die Idee kommen kann, für Musik mit intimem Charakter die Aula der Universität in Anspruch zu nehmen. Weil in Freiburg keine andere Möglichkeit besteht. Perler: «Der Tempel – akustisch hervorragend – war nicht zu haben und das Lyzeum, das wohl zu haben war, akustisch unzumutbar.»
Indem in der Aula die Bühne in Richtung Zuschauerraum verschoben wird und nur die drei Mittelränge besetzt werden, macht man aus der Situation das Beste.

Budget von 140

Ein Festival kostet. Unzählige Bittgänge sind unvermeidbar. Vor eineinhalb Jahren hat man damit angefangen. Ob es ein Spiessrutenlauf war? René Perler: «Wir sind auf ein gutes Echo gestossen und haben viel Unterstützung erfahren.» Aber so ohne Weiteres sei das Geld nicht zusammengekommen.

Immerhin liegt das Budget bei 140000 Franken. Perler betont, dass das Festival lediglich zustande kam weil die Ausführenden bereit waren, punkto Gage Abstriche zu machen.
Der Enthusiasmus der Organisatoren ist jedenfalls gross und somit auch die Zuversicht, dass das Festival zur Tradition wird. Alle zwei Jahre soll es stattfinden – abwechselnd mit dem Festival geistlicher Musik. Es lebe die Festivalsstadt Freiburg.

Mehr zum Thema