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Die Feuerwehr öffnet ihre Tore, Fahrzeuge und Strahlrohre

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Wir befinden uns auf einer Baustelle in Schmitten. Soeben ist der Architekt vorgefahren, hat sein Auto neben einem Gastank abgestellt und sich mit dem Polier in den Baustellenwagen zurückgezogen. Rauch quillt aus der Motorhaube des Kleinwagens. Ein paar Minuten später steht das Fahrzeug in Flammen, die Katastrophe ist spürbar nahe. Diese Szene hat sich zum Glück nicht wirklich abgespielt: Es war eine Übung der Schmittner Feuerwehr, die sie am Samstag vor Publikum durchführte. Nach dem Eintreffen des Tanklöschfahrzeugs rollten die Feuerwehrleute geschwind Schläuche aus. Sie kühlten den Gastank, kümmerten sich um den Verletzten und löschten den Brand. «Mami, kann man das Auto jetzt nie mehr brauchen?», erkundigte sich ein kleiner Junge aus dem Publikum und starrte auf die qualmenden Reste.

Die Feuerwehr in den Genen

Nach der Einsatzbesprechung war es an Feuerwehrkommandant Pascal Roux, seinen Männern und Frauen eine Rückmeldung zu geben. «Ihr wart motiviert und habt gut gearbeitet, es sollte aber ein wenig schneller gehen», sagte er zu seiner Truppe. Roux ist seit diesem Jahr Kommandant der Feuerwehr Schmitten. Er habe die Feuerwehr sozusagen in seinen Genen, erzählte Roux, der als Junge schon seinen Vater an Übungen begleitete. «Was wir in der Feuerwehr lernen, können wir auch privat oder am Arbeitsplatz brauchen», meinte der überzeugte Feuerwehrmann, der in Schmitten 33 Männer und 5  Frauen kommandiert.

Pascal Roux im Interview

In Ried bei Kerzers hatte die Feuerwehr eine Vielzahl an Mini-Vorführungen vorbereitet. Das Publikum beobachtete, wie die Feuerwehrleute den Wasserwerfer bedienten oder einen Schaumteppich legten.

Wenn die Fritteuse brennt

Beeindruckt waren Gross und Klein von der Explosion einer simplen Spraydose. «So eine Spraydose kann bei Temperaturen ab 50 Grad explodieren», erklärte Feuerwehrkommandant Jürg Mäder dem Publikum. Bei Sonnenschein seien diese Temperaturen in einem geschlossenen Auto nach rund 55 Minuten erreicht. Schon knallte es – und ein Feuerball breitete sich aus. «Da können Sie sich vom Innenraum Ihres Autos verabschieden», meinte Mäder trocken und kündigte die nächste Demo an, die man unter keinen Umständen nachahmen solle: Ein Feuerwehrmann in voller Montur zeigte, was passiert, wenn man eine brennende Fritteuse mit Wasser löschen will. Die eindrückliche Fettbrand­ex­plosion liess das Publikum für einen kurzen Moment erstarren – und wohl auch über die Anschaffung eines Fettbrand­löschers nachdenken.

Stichwort

Ein nationaler Feuerwehrtag

Rund 650 Feuerwehren aus der Schweiz und dem Fürstentum Lichtenstein haben am Samstag beim Tag der offenen Tore mitgemacht. Dabei kam es auch zu Zusammenschlüssen mit anderen Vereinen. So spannte die Feuerwehr Schwarzenburg mit dem Zivildienst, dem Rettungsdienst und den Samaritern zusammen und zeigte der Bevölkerung damit, dass «der Bevölkerungsschutz in der Gemeinde von ‹Profis› gelebt wird», wie sie gestern mitteilte. Auch die Feuerwehr Regio Laupen nutzte den Tag, um sich mit anderen Blaulichtorganisationen zusammenzutun. Dies sei zudem die ideale Gelegenheit, zu zeigen, wie die vier verschiedenen Magazine und die gut 80  Mann starke Wehr seit der Fusion Anfang Jahr zusammenarbeiteten.

 

 

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