Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Finanzen von Jaun erlauben keine grossen Sprünge

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Anton Jungo

Jaun Das Budget 2012 der Gemeinde Jaun sieht bei einem Aufwand von 3,472 Millionen und einem Ertrag von 3,405 Millionen ein Defizit von rund 67 000 Franken vor. Gemeinderat und Finanzchef Berthold Buchs bedauerte bei der Vorstellung der Details, dass der kantonale Finanzausgleich den tatsächlichen Verhältnissen Jauns nicht nur nicht gerecht wird, sondern für das kommende Jahr zudem um 30 000 Franken tiefer ausfällt als im laufenden Jahr.

Die angespannte finanzielle Situation führte dazu, dass bei der Budgetierung verschiedene Investitionen, die eigentlich auch über die Laufende Rechnung abgewickelt werden könnten, ins Investitionsbudget verschoben wurden. Im kommenden Jahr sind Investitionen im Gesamtbetrag von 1,1 Millionen vorgesehen. Nach Abzug der Subventionen verbleiben für die Gemeinde noch 367 000 Franken. Die Gemeinde hofft gemäss Ammann Jean-Claude Schuwey aber, dass ein Teil davon über Patenschaften beglichen werden kann.

Das Projekt für eine weitere Etappe bei der Erneuerung des Trinkwassernetzes macht mit 980 000 Franken den Löwenanteil bei den Investitionen aus. Dazu kommen weitere kleinere Projekte wie die Erneuerung des Spielplatzes beim Schulhaus (40 000 Franken); ein weiterer Anteil für die Neuvermessung (21 800 Franken); die Planung der Erneuerung der Heizung im Schulhaus; ein Anteil an die Ortsplanungsrevision (17 000 Franken) und Weiteres mehr. Ohne Gegenstimme genehmigten die 34 Bürgerinnen und Bürger das Budget 2012. Die Investitionsvorhaben wurden jeweils mit grosser Mehrheit genehmigt.

Zum dritten Mal musste der Gemeinderat den Verkauf der Alpliegenschaft «Burpel» traktandieren. Die Gemeindeversammlung hatte dem Verkauf der Liegenschaft schon zweimal zugestimmt; das erste Mal 2009 dem Verkauf der Liegenschaft samt Wald. Dagegen erhob das kantonale Amt für Wald, Wild und Fischerei Einspruch. Das zweite Mal wurde der Verkauf der Liegenschaft ohne Wald genehmigt. In der Zwischenzeit hatte das Amt dem Gesuch des neuen Besitzers stattgegeben. Dieser hatte zur Liegenschaft eine Fläche Wald gewünscht.

Verkauf erneut genehmigt

Mit einer Gegenstimme hat die Versammlung den Verkauf nun wieder genehmigt. Die Liegenschaft hat eine Fläche von 141 000 Quadratmetern (Weiden und Wald). Der Preis blieb mit rund 65 000 Franken immer gleich hoch.

Genehmigt haben die 34 Bürgerinnen und Bürger schliesslich auch das Personalreglement, die Statutenrevision für das Altersheim in Charmey sowie eine Kompetenzerteilung an den Gemeinderat für kleinere Grundstücksgeschäfte.

Mehr zum Thema