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Die Finanzen von Tafers sind gesund

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Er habe dieser Gemeindeversammlung ruhig entgegenblicken können, sagte der für die Finanzen verantwortliche Tafersner Gemeinderat Thomas Rauber (CVP) am Freitagabend zu den 42 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern. «Ich kann einen sehr guten Abschluss präsentieren, das ist nicht selbstverständlich», fuhr Rauber fort. Tatsächlich schliesst die Rechnung 2016 der Gemeinde Tafers bei einem Aufwand von 15,4 Millionen und nach freien Abschreibungen von 800 000 Franken mit einem Plus von rund 107 000 Franken. Das Budget hatte für das Rechnungsjahr 2016 einen Verlust von 106 000 Franken vorgesehen.

Rauber erläuterte mit Finanzverwalter Rafael Bucher die Gründe für das positive Ergebnis: Die Steuereinnahmen fielen höher aus als budgetiert, weil die kantonalen Strukturmassnahmen wie die Erhöhung des Eigenmietwerts nun zum Tragen kommen. Für die Bildung gab die Gemeinde weniger Geld aus, da sich Verteilschlüssel zwischen Kanton und Gemeinden geändert haben. Und auch die Budgetreue des Gemeinderats bei den Ausgaben sei ein Grund für den guten Abschluss. Die Versammlung genehmigte die Rechnung einstimmig.

Defizite erst ab 2021

Mit den positiven Ergebnissen soll es in Tafers bis 2020 weitergehen, wie Thomas Rauber aufzeigte. Ab 2021 seien jedoch Defizite wahrscheinlich, da etliche Investitionen anfallen. So plane der Gemeinderat den Bau einer neuen Aufbahrungshalle und einer Fernwärmenetzzentrale, er möchte Land in öffentlichen Zonen kaufen, und Sanierungen am Strassen- und Leitungsnetz werden notwendig.

Eine Investition bewilligte die Gemeindeversammlung bereits einstimmig: Für 110 000 Franken wird der Gemeinderat einen Traktor mit Schneepflug und Salzstreuer anschaffen, um den 20-jährigen Unimog zu ersetzen, den die Werkhofmitarbeiter bisher für die Schneeräumung benützten.

Kiesgrube in Angstorf?

Am Schluss der Versammlung warf der ehemalige Syndic Josef Cattilaz ein Thema auf, das in Tafers und Düdingen künftig für Diskussionen sorgen könnte: Die Firma Vigier prüft, ob im Weiler Angs­torf eine Kiesentnahme möglich wäre. Das Gebiet liegt laut dem Tafersner Ammann Gaston Waeber (SVP) zu 90 Prozent auf Boden der Gemeinde Düdingen und zu 10 Prozent auf Tafersner Boden. «Wir haben Sondierungen klar abgelehnt», betonte Waeber. Der Düdinger Gemeinderat habe diese jedoch für sein Gebiet bewilligt. Tafers möchte eine Grube verhindern, da sie nahe bei einem Tafersner Wohnquartier liegen würde. Auf Düdinger Seite befinden sich keine Quartiere. «Es ist noch gar nicht sicher, ob es genügend Kies gibt, deshalb finden die Sondierungen statt», beschwichtigte Waeber. Auch sei das Gebiet im kantonalen Richtplan lediglich als zweite Priorität für den Kiesabbau eingestuft. Der Tafersner Ammann Waeber versprach den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern, dass sich die Gemeinde vehement gegen eine Kiesgrube wehren werde – seine Vorgänger seien 1964 in gleicher Sache erfolgreich gewesen.

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