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Die FN bieten eine Entscheidungshilfe für die eidgenössischen Wahlen vom Oktober

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Wenn das Schweizer Stimmvolk am 20. Oktober zur Urne gebeten wird, um einen neuen Nationalrat und einen neuen Ständerat zu wählen, finden sich viele Wählerinnen und Wähler im Dschungel der Kandidatenfülle kaum zurecht. Sie fragen sich, welche Politikerin und welcher Politiker am besten zum eigenen politischen Profil passt. Zusammen mit der Online-Wahlplattform Smartvote bieten die «Freiburger Nachrichten» ihren Leserinnen und Lesern eine Entscheidungshilfe. Smartvote basiert auf einem standardisierten Fragebogen mit – je nach Wahl – 30 bis 75  Fragen zu politischen Themen und vergleicht die politischen Werte der Wählerinnen und Wähler mit denjenigen von Parteien und Kandidierenden. Die Wähler erhalten auf diese Weise schliesslich eine Wahlempfehlung für diejenigen Politiker und Parteien, die ihnen politisch am nächsten stehen.

Hohe Teilnahmequote

Die Smartvote-Plattform besteht seit 2003 und wurde bislang für über 200 Wahlen auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene eingesetzt. Die Website wird vom politisch neutralen und nicht gewinnorientierten Verein Politools betrieben. Anlässlich der eidgenössischen Wahlen 2015 wurde Smartvote über 1,3 Millionen Mal benutzt, wie der Website zu entnehmen ist. Etwa 3300 Kandidierende füllten den Fragebogen aus, was einer Teilnahmequote von 85  Prozent entsprach.

Der Fragebogen für die nationalen Wahlen wurde letzte Woche aufgeschaltet und ist ab sofort auch über die Website der «Freiburger Nachrichten» erreichbar. Bislang wurden schweizweit über 4200 Kandidierende registriert, und über 2600 von ihnen haben den Fragebogen bereits beantwortet. Im Kanton Freiburg haben bislang 119 von 136 registrierten Kandidierenden den Fragebogen bereits vollständig ausgefüllt. Diese Quote von 87,5 Prozent ist verglichen mit dem gesamtschweizerischen Schnitt von rund 70  Prozent ausserordentlich hoch. Die Fragen des Fragebogens widmen sich den Themenbereichen Sozialstaat und Familie, Gesundheitswesen, Bildung, Migration und Integration, Gesellschaft und Ethik, Finanzen und Steuern, Wirtschaft und Arbeit, Digitalisierung, Energie und Verkehr, Naturschutz, politisches System, Sicherheit und Armee, Aussenwirtschafts- und Aussenpolitik, Werthaltungen sowie Bundesbudget.

«Transparent und neutral»

«Das grundsätzliche Ziel von Smartvote ist die Schaffung von Transparenz für die Wähler», sagt Michael Erne, Co-Projektleiter von Smartvote, im Gespräch mit den FN. «Letztlich soll der Wahlvorgang auch vereinfacht werden, und er soll jedermann ermöglichen, jene Kandidaten zu finden, die ihm am nächsten stehen.» Mit dem bisherigen Erfolg seiner Plattform sei er sehr zufrieden, so Erne weiter. «Bei den letzten eidgenössischen Wahlen hat sie jeder fünfte Wähler benutzt – das ist doch eine beeindruckende Quote», sagt er. «Zentral ist deshalb auch, dass Smartvote transparent und politisch neutral ist.» Die Betreiber hätten entsprechende Verträge mit allen politischen Parteien. Eine ganz andere Frage sei jene, ob die teilnehmenden Politiker die Fragen immer ehrlich beantworten würden. «Wir haben dies nach den letzten Wahlen anhand des Abstimmungsverhaltens im Parlament überprüft», sagt Erne. «Dabei haben wir tatsächlich eine 85-prozentige Übereinstimmung festgestellt.» Bei jenen, die von ihren Antworten im Smartvote-Fragebogen abgewichen seien, habe es sich vor allem um junge und unerfahrene Politiker gehandelt. Eine Herausforderung seien die Generierung der für diese Dienstleistung nötigen technischen Infrastruktur und die damit verbundenen Kosten. In einem Wahljahr beschäftige die in Bern domizilierte Online-Plattform vier Vollzeitäquivalente, aufgeteilt auf acht oder neun Mitarbeiter.

www.freiburger-nachrichten.ch

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