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Die FN haben bewegtes Jahr hinter sich

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Die FN haben bewegtes Jahr hinter sich

Autor: arthur zurkinden

Die Übernahme des «Murtenbieters» und des «Anzeigers von Kerzers» war denn auch ein zentrales Thema an der Generalversammlung der FN in Murten, vor allem, was deren Zukunft betrifft. «Für uns ist klar, dass die beiden Lokalzeitungen weitergeführt werden, solange diese Dienstleistung für die Bevölkerung einem Bedürfnis entspricht und sie wirtschaftlich Sinn macht», versprach Felix Bürdel. Er gab sich zuversichtlich, dass die Bevölkerung und die Wirtschaft der Regionen Murten und Kerzers ihre Lokalzeitungen erhalten wollen und sie den FN helfen werden, um die Wirtschaftlichkeit der beiden Titel mittel- und langfristig zu sichern.

Zusammenhalt Deutschfreiburgs stärken

Nach seinen Worten wird die Übernahme nicht nur die Position der FN in Deutschfreiburg konsolidieren. «Wir werden bestrebt sein, den Zusammenhalt aller Deutschfreiburger zu stärken, um unsere Position im zweisprachigen Kanton zu optimieren», sagte er. «Wir werden uns aber auch alle erdenkliche Mühe geben, um das Verständnis zwischen beiden Kulturen unseres Kantons zu verbessern», sagte er.

Eine Redaktion – drei Titel

Wie die Zusammenarbeit zwischen FN und den beiden Lokalzeitungen aussieht, darüber informierte Chefredaktor Christoph Nussbaumer. Die Zusammenlegung des Redaktions- und Verlagsteams am Irisweg in Murten laufe bereits auf Hochtouren, sagte er. «Auf publizistischer Ebene gilt es, die entsprechende Konzepte so zu entwickeln, damit alle drei Titel ihre eigene Stimme und ihre eigene Identität bewahren können. Wir wollen unter allen Umständen einen Einheitsbrei verhindern», versprach er, zumal die Leserinnen und Leser nicht nur eine, sondern am besten alle drei Zeitungen abonnieren sollten. «Eine Redaktion – drei Titel», laute die Devise. Dabei würden alle Redaktorinnen und Redaktoren vorläufig ausschliesslich für ihre eigene Zeitung arbeiten. Alle Inhalte seien aber frei zugänglich und können von den andern Zeitungen genutzt und bearbeitet werden.

Christiane Feldmann, Stadtpräsidentin von Murten, gab in ihrer Grussbotschaft der Hoffnung Ausdruck, dass die FN mit der Übernahme des Murtenbieters die Chance wahrnehmen, vermehrt über die Region Murten zu berichten. «Der Murtenbieter ist ein wichtiges Medium für Murten, auch als Identifikation.»

Oberamtmann Daniel Lehmann begrüsste die Übernahme. Er gab aber zu verstehen, dass alle drei Zeitungen als Sprachrohre der Region fortgeführt und gestärkt werden müssen, ohne plötzlich eine oder gar zwei Zeitungen fallen zu lassen.

Freiburger Herausgeber

Staatsratspräsident Beat Vonlanthen ist froh, dass die zwei Lokalzeitungen nun im Besitze eines Herausgebers sind, der im Kanton Freiburg beheimatet ist und der die regionalen Besonderheiten und Wünschen kennt. «Ich bin überzeugt, dass die FN mit der Übernahme dieser stark in der Region verwurzelten Titel den anspruchsvollen Informations- und Meinungsbildungsauftrag langfristig gewährleisten werden», sagte er in Murten.

Der Krise getrotzt

Ein Thema an der Aktionärsversammlung war natürlich auch das positive Ergebnis der FN (vgl. Kasten oben links) trotz der Wirtschaftskrise, welche gerade die Medien sehr stark zu spüren bekamen. «Die FN haben ein sehr schwieriges Jahr hinter sich. Aber es ist uns dank immenser Anstrengungen gelungen, einen den Umständen entsprechend komfortablen Gewinn zu erzielen», hielt Felix Bürdel fest. Möglich war dies u. a. mit einer Reduktion der Anzahl Seiten, um den Inserateausfall etwas aufzufangen. «Trotz der Sparanstrengungen haben wir unseren publizistischen Auftrag jederzeit wahrnehmen können. Wir haben zwar Inhalte redimensioniert, nicht aber einfach gestrichen», erklärte Christoph Nussbaumer. So sind im Jahr 2009 66 FN-Ausgaben mit einem Umfang von nur 16 Seiten erschienen. Im Vorjahr waren es bloss 18.

Druckvertrag verlängert

Der FN-Verwaltungsrat hat im Jahre 2009 auch andere wichtige Entscheide getroffen, wie Felix Bürdel berichtete. So wurde der Druckvertrag mit der St. Paul AG für weitere drei Jahre verlängert. Weiter wurden gewisse Arbeiten bei der Produktion von Textseiten von der Druckerei in die Redaktion verlagert, ein Prozess, der fortgesetzt wird. Schliesslich sind die FN in den Online-Buchhandel unter FN-Libro eingestiegen.

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