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Die FN haben eine immer breitere Basis

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«Wir sind stolz auf unsere Aktionärsstruktur. Unser Modell ist für eine Regional- und Lokalzeitung einzigartig.» Dies sagte Verwaltungsratspräsident Daniel Schorro gestern an der Generalversammlung der Freiburger Nachrichten AG in der Seelandhalle Kerzers. Schorro ging auf diese Struktur ein, um den guten Jahresabschluss des Unternehmens zu erklären (siehe Text unten). Er zeigte mit einer Grafik die Entwicklung des Aktionariats auf: Vor der Aktienkapitalerhöhung 1998 hatten 134 Personen eine FN-Aktie besessen. Heute ist die Zahl auf 444 Aktionäre gestiegen.

So ist das Medienunternehmen in der Bevölkerung Deutsch­freiburgs gut verankert. Dank des lokalen Markts sei es den FN in einem schwierigen Umfeld erneut gelungen, deutlich besser abzuschneiden als die grossen Zeitungen.

Den Geschäftserfolg der Freiburger Nachrichten AG illustrierte Schorro mit dem Gewinn von 238 Franken pro Aktie. «Wir können zwar nicht ganz an die wirklich schönen Zahlen der Vorjahre anknüpfen, sind aber dennoch sehr zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2018.»

Indirekte Presseförderung

Der Verwaltungsratspräsident betonte, wie richtig der Entscheid 2010 gewesen war, den «Murtenbieter» und den «Anzeiger von Kerzers» zu übernehmen: «Die Leser und Inserenten dieser beiden Zeitungen sind treu geblieben.» Die Kerzerser Gemeindepräsidentin Nicole Schwab (SVP) sagte, die vielseitige Berichterstattung des «Anzeigers von Kerzers» über das Dorf und seine Umgebung sei äusserst wertvoll. Umgekehrt hätten auch die Gemeindebehörden dank des Anzeigers die Möglichkeit, die Bevölkerung direkt anzusprechen.

Nationalrätin Christine ­Bulliard-Marbach (CVP) lobte in ihrer Ansprache die wichtige Rolle der FN. «Gute Beispiele wie die FN stärken uns im Bundesparlament den Rücken, wenn wir für die indirekte Presseförderung einstehen.»

FN-Direktor Gilbert Bühler erklärte der Versammlung das Prinzip der indirekten Presseförderung durch den Bund als Unterstützung bei den Post-Zustellkosten. Er erwähnte hängige Vorstösse im Bundesparlament, die eine Erhöhung der indirekten Presseförderung verlangen. «Es wäre eine Massnahme, die schnell wirksam werden kann. Wir haben die Vorgaben: Wir wissen, was das kostet und was das auslöst.»

Journalismus verändert sich

Gedanken zum Wandel im Journalismus äusserte Chefredaktor Christoph Nussbaumer. Ebenso wie das gesellschaftliche Umfeld habe sich auch der Journalismus verändert. «Veränderung muss nicht gleichzeitig Erosion der journalistischen Leistung bedeuten», so Nussbaumer. Nach wie vor orientiere sich die FN-Redaktion an verifizierten und verifizierbaren Fakten. Neutrales Beobachten, sorgfältiges Recherchieren sowie ausgewogene und faire Berichterstattung seien weiterhin zentral.

Nebst der klassischen Aufgabe der Information könne Journalismus aber auch heissen, Farbe zu bekennen und Engagement zu zeigen. Er verwies auf die Klimaproblematik, bei der sich die FN exponiert und ideell Farbe bekannt haben.

Dennoch gebe es eine Erosion, sagte Nussbaumer. Er sprach die Entwicklung der professionellen Kommunikation an, die es mit ihrer schieren Informationsflut Redaktionen erschwere, zu gewichten, zu verwerten und zu deuten. In die gleiche Richtung weisen gemäss dem Chefredaktor die sozialen Medien. Deren Unmenge an oft unüberprüften Inhalte verlangen vom Journalisten beim Verifizieren Zusatzarbeit.

Im Gespräch

Ein Goldmedaillengewinner aus der Region

Im Anschluss an die statutarischen Geschäfte der Generalversammlung lernten die Anwesenden einen erfolgreichen jungen Berufsmann aus der Region kennen. Yannick Etter aus Ried bei Kerzers gewann letzten Sommer bei den Berufsmeisterschaften Swiss Skills in Bern eine Goldmedaille in Gemüsebau. Im Gespräch mit FN-Chefredaktor Christoph Nussbaumer verriet der 20-Jährige das Geheimnis seines Erfolgs: «Ehrgeiz, Motivation und voller Einsatz.»

Yannick Etter stammt aus einer Gemüsebau-Dynastie, und er will die Familientradition weiterführen. «Mir gefällt die Vielseitigkeit am Beruf», sagte er. Dazu gehöre das Administrative, die Organisation, die Produktion und auch der Verkauf.»

Bei den Swiss Skills habe er wenig Anhaltspunkte gehabt, wie gut er im Rennen war. Unterschiedlich waren auch die Aufgaben wie Maschinenarbeiten, Aussaaten oder die Arbeiten im Gewächshaus.

So richtig nervös wurde er schliesslich erst, als er die Goldmedaille von alt Bundesrat Johann Schneider-Ammann überreicht bekam, gestand Etter.

uh

 

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