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Die Fotografie nimmt der Prothese den Schrecken

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Als breit ausgerichtete Werkschau der Schweizer Fotografie versteht sich die «photo» nicht zuletzt als Impulsgeberin der Branche und als Förderin von neuen Talenten. In der Ausstellung finden sich darum viele neue Namen und überraschende Bilder. Dazu gehört auch die Arbeit des 38-jährigen Düdingers Michel Fornasier. Seine Aufnahmen, die er teils selber gemacht hat, teils in Zusammenarbeit mit anderen Fotografen, drehen sich alle um das gleiche Thema: Um die Hightech-Handprothese, die er, der ohne rechte Hand geboren wurde, seit einiger Zeit trägt und für die er zum Botschafter geworden ist.

Die Fotografie sei für ihn ein Mittel, um Berührungsängste abzubauen und der Prothese ihren Schrecken zu nehmen, so Michel Fornasier. Einige Bilder sind humorvoll und verspielt, andere zeigen die Prothese im Alltag. «Ich will meine Handprothese als Teil meines Lebens zeigen», sagt der ausgebildete Bankangestellte, der heute bei der Menschenrechtsorganisation Amnesty International in Bern arbeitet und in Rüti (ZH) lebt. Er sei kein professioneller Fotograf, aber er interessiere sich für Kunst und Ästhetik. Zur photo17 sei er gekommen, nachdem ein Bekannter ihn dazu ermutigt habe, seine Bilder einzureichen. Dass er nun zu den 150 Auserwählten gehöre, habe ihn selber überrascht. «Aber es ist eine schöne Gelegenheit, um auf meine Anliegen aufmerksam zu machen.»

Dabei geht es ihm nicht nur darum, die bionische Handprothese bekannt zu machen und Brücken zwischen Menschen mit und ohne Handicap zu bauen. Er setzt sich auch für Kinder mit körperlichen Behinderungen in Entwicklungsländern ein. Diesen kommt auch der Erlös aus seinen Bildern zugute – «damit Prothesen für sie kein Herzenswunsch bleiben», so Fornasier.

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