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Die Freiburger Kantonspolizei geht bei der Rekrutierung neue Wege

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Autor: URS HAENNI

Die Freiburger Kantonspolizei nimmt seit ein paar Tagen Anmeldungen für die Teilnahme an ihrem Polizeiaspirantenkurs 2013 entgegen. Sie geht dabei aber neue Wege. Bisher fand die Ausschreibung einzig über Printmedien statt. Die Interessenten mussten einen Talon ausschneiden und ihn einschicken. Neu ist die Einschreibung über Internet möglich. Die zukünftigen Kandidatinnen und Kandidaten können ein Anmeldeformular an ihrem Computer öffnen, ausfüllen und per Mausklick verschicken. Die Polizei garantiert darauf eine Antwort innert zwei Wochen.

Das Diktat bleibt

Und auch beim weiteren Selektionsprozess nimmt die Freiburger Kantonspolizei modernere Mittel in Anspruch, wie der neue Ausbildungsoffizier, Lionel Claivaz, an einer Pressekonferenz darlegte. Wählte man bisher die Kandidaten durch einen ressourcenintensiven theoretischen Test inklusive Diktat und Aufsatz aus, so wird es in Zukunft ein Kompetenz- und Eignungstest sein, der besser auf den Berufsalltag ausgerichtet ist. Das Diktat wird aber weiterhin bleiben.

Der Test wurde von der Stadtpolizei Zürich in Zusammenarbeit mit einer deutschen Firma entwickelt und ist bereits bei anderen Deutschschweizer Korps sowie Sicherheitsfirmen im Einsatz.

Ein erster Teil testet die kognitiven Fähigkeiten der Kandidaten sowie deren Fähigkeit zur Problemlösung, erklärte der Arbeitspsychologe der Polizei, Cyril Lutz. Der zweite Teil versetzt den Kandidaten in polizeiliche Situationen, bei denen er aus fünf möglichen Varianten die beste Verhaltensweise aussuchen muss. Die Antworten werden denjenigen erfahrener Polizisten gegenübergestellt. Dieser Testteil dient dazu, den praktischen Sinn der Kandidaten zu beurteilen.

Gemäss Lionel Claivaz hatte es in den vergangenen Jahren genügend Interessenten für die Polizeischule, und die Rekrutierung habe auch gut funktioniert. Mit dem neuen Rekrutierungsprozess will man aber eine noch breitere Schicht der 20- bis 30-Jährigen ansprechen und den Ablauf effizienter machen. Die Auswahl der 30 Teilnehmer des Aspirantenkurses wird sich vor allem in der ersten Phase um etwa einen Monat verkürzen.

Ein neuer Test soll noch besser abklären, wer für die anspruchsvolle Polizeiausbildung geeignet ist.Bild Charles Ellena/a

Zahlen und Fakten

Einer von fünf erhält einen Platz

Für die Polizeiaspirantenschule 2012 hatten sich ursprünglich 301 Personen interessiert. Von diesen gingen 159 Kandidatendossiers ein, und nach einer Überprüfung dieser Dossiers konnten 149 Personen zum ersten Test antreten. Aufgrund der Tests blieben noch 100 Personen für die engere Auswahl übrig. Persönliche Interviews halfen dann, die 30 Personen für die Aspirantenschule zu bestimmen. Die Zahl der Dossiers bewegte sich stets zwischen 120 und 150; die 30 Ausbildungsplätze sind fix. uh

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