Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Freiburger Seilbahnen feilen an den Details ihrer Zusammenarbeit

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Für 222 Franken können Skifahrer ein Saisonabonnement kaufen und dafür sämtliche Anlagen der Freiburger Skistationen benutzen. Das Angebot ist erfolgreich: Im letzten Winter wurden 3200 dieser Abonnemente verkauft. Die Seilbahnen sind darauf angewiesen. «Die Abonnemente bringen Liquidität auf den Saisonbeginn hin», sagte Pascal Fragnière, Sekretär der Seilbahnen Freiburger Alpen, an der gestrigen Generalversammlung in La Berra.

Erneuerung ist erfolgt

Die Zusammenarbeit zwischen den Stationen reicht aber viel weiter. Präsident Michel Losey blickte in seinem Bericht nicht nur auf die vergangene Periode zurück–aufgrund einer Statutenänderung dauerte das letzte Geschäftsjahr 16 Monate–, sondern auf die Zeit seit 2008. Damals beschloss der Grosse Rat, dass der Staat sich finanziell an der Modernisierung der Infrastruktur beteiligt.

Dieser Erneuerungsprozess ist weitgehend abgeschlossen, und die Anlagenbetreiber haben sich in verschiedenen Bereichen zusammengetan. Gemeinsam betreiben sie Marketing, Ticketverkauf, Aus- und Weiterbildung, Austausch von Personal, Rettungsdienste, und sie offerieren gemeinsam für die Schüler der Stufe Harmos 5 den Bezug eines Gratis-Abos, wie Präsident Losey erklärte. Neu sind eine Charta und eine gemeinsame Planung, so dass Tourenskifahrer jeden Abend jeweils ein Freiburger Skigebiet benutzen können, ohne dass sie durch Pistenfahrzeuge gefährdet werden.

Ein Vertreter der Anlagen von Charmey hatte im Vorfeld der Versammlung per E-Mail die Mitglieder auf einen Aspekt hingewiesen, bei dem er eine weitere Verbesserung wünscht. Der Verband solle eingehender prüfen, welche Station wie viele Abonnemente verkauft, und auf welchen Skigebieten diese Abonnemente wie häufig benutzt werden. Aufgrund der Informatik, welche die Mitglieder der Vereinigung teilen, sollte eine bessere Aufschlüsselung und Verteilung der Einnahmen möglich sein, präzisierte er.

Michel Losey nahm diesen Wunsch entgegen und sagte, damit renne man bei ihm offene Türen ein. Die Vertretung der Präsidenten und Geschäftsführer der Seilbahnen werde mit dem Vorstand das Anliegen prüfen.

Neues Mitglied

Die Seilbahnen Freiburger Alpen nahmen an ihrer Versammlung ein neues Mitglied auf, was gemäss Michel Losey nicht häufig vorkomme. Die Region Mont Gibloux mit zwei Skiliften und einer Buvette in Villarlod schliesst sich der Vereinigung an.

Die Skilifte dort wurden 1974 gebaut und werden seit 2008 von einer neuen Organisation betrieben. Diese erhofft sich von der Mitgliedschaft nicht zuletzt einen besseren Austausch auf technischem Gebiet.

Seilbahnen: Bundesbern zeigt sich solidarisch

N ebst den Seilbahnen Freiburger Alpen – der Vereinigung der Seilbahnbetreiber – gibt es im Kanton Freiburg noch die AG der Freiburger Seilbahnen, welche die Besitzer der Anlagen vereint. Deren Präsident, Philippe Menoud, betonte, wie das Freiburger Modell zur Finanzierung der Infrastruktur als öffentlich-private Aufgabe national sehr beachtet sei. Selbst eine Fachhochschule habe sich diesem Modell angenommen.

Wie er sagte, haben die Seilbahnen unterdessen auch von der Eidgenössischen Steuerverwaltung Unterstützung bekommen. Aus einem Teil der Mehrwertsteuern wird zweckgebunden ein Fonds geäufnet, für welchen Seilbahnen Gesuche um finanzielle Unterstützung für ihre Projekte stellen können. Dominique de Buman, Präsident der Seilbahnen Schweiz, erwähnte einen weiteren Erfolg der Branche in Bundesbern: Die Pistenfahrzeuge würden nun von der Mineralölsteuer befreit, was die Branche um einen zweistelligen Millionenbetrag entlaste.

Schliesslich wies de Buman darauf hin, dass für die Seilbahnen neue Gelder für den Tourismus aus dem Fonds der Neuen Regionalpolitik zur Verfügung stehen. uh

Mehr zum Thema