Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Freiburger Touristiker wollen den Gästen den perfekten Aufenthalt bieten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascal Jäggi

Zehn Destinationen, drei Regionen, zwei Sprachen und ein Ziel. So definiert der kantonale Tourismusverband die Bedeutung von «Enjoy Switzerland». Im Schloss Riedera in Le Mouret stellte der Verband das Projekt gestern vor. Dabei spielt Freiburg eine Pionierrolle, wie Nicolas Zapf, Direktor des Freiburger Tourismusverbands, betonte. «Wir sind, zusammen mit dem Tessin, der erste Kanton, der Enjoy Switzerland einführt», sagte er (siehe Kasten). Ziel des Projekts ist, den perfekten Aufenthalt für die Gäste zu ermöglichen. «Wir wollen den Touristen Qualität bieten und dabei innovativ und überraschend sein», fasste Zapf die Aufgabenstellung zusammen.

Spielerisch entdeckt

Zu diesem Zweck spannen die Regionen des Kantons zusammen. Schwarzsee, Greyerz, die Städte Romont und Freiburg sowie die Seenregion mit Estavayer-le-Lac und Murten präsentierten sich den Gästen in Schloss und Hof.

Schauspieler, die eine amerikanische Familie namens Miller darstellten, suchten dabei nach dem perfekten Aufenthalt. Sie stiessen etwa auf Freiburg, das die Tradition des St. Nikolaus mit der Moderne des Equilibre und der Poyabrücke verband. Greyerz präsentierte in einer Modeschau die verschiedenen Freizeitmöglichkeiten im Winter und im Sommer. Und die Seeregion holte das Kerzerser Papiliorama ins Schloss und lud zu einer Fahrt mit einem Schiff auf den Neuenburgersee.

Zwölf Massnahmen

Ein Teil des Projekts ist es, die Verbindung zwischen diesen Aktivitäten und Attraktionen für die Touristen zu verbessern. Dafür werden zwölf Massnahmen eingeführt, etwa eine Parkkarte, die einen Tag lang auf allen öffentlichen Parkplätzen gültig ist. Thematische Pauschalangebote sollen die Grenzen der Regionen sprengen, wie Projektleiter Stéphane Fellay erklärte. Auch eine Gästekarte soll eingeführt werden. Mit dieser könnten etwa öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden, einige Angebote sollen gratis sein, führte Nicolas Zapf aus. Die meisten Ideen werden frühestens im Sommer lanciert. Bereits Ende Februar wird auf den Skipisten eine Aktion namens «Schön, dass sie da sind» gestartet. Die Touristen werden beschenkt, um ihnen eine spätere Rückkehr schmackhaft zu machen. Auch die Bevölkerung soll involviert werden. Geplant sind Schulungen, damit die Freiburger die Gästen mit Informationen versorgen können. Dies sollen auch die Polizisten tun können, die ebenfalls geschult werden.

Noch zufriedener werden

Das Projekt «Enjoy Switzerland Fribourg Region» läuft bis Juni 2012, begonnen haben die Touristiker bereits im Juni 2010. Das Budget beträgt 880 000 Franken. Der Name ist übrigens von Schweiz Tourismus vorgegeben. Momentan ist er nicht auf Deutsch vorgesehen. Das Projekt basiert auf einer Umfrage bei 800 Gästen. Da sich 88 Prozent zufrieden zeigten, sieht Jean-Jacques Marti, Präsident des Freiburger Tourismusverbandes, das Projekt auch nicht als völligen Neuanfang. «Es geht nicht darum, den Freiburger Tourismus zu revolutionieren, sondern zu verbessern», sagte er.

Mehr zum Thema