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Die Freiburger Unternehmer blicken mit einiger Besorgnis in die Zukunft

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Autor: Arthur zurkinden

«Der Kanton Freiburg scheint von der Finanzkrise noch kaum betroffen zu sein», stellt die jüngste Ausgabe des Freiburger Konjunkturspiegels fest. «Wachstumsrückgang in Sicht», betitelt es allerdings das Kapitel über die Wirtschaftsindikatoren. Und Georges Oberson, Direktor der Handelskammer Freiburg, spricht von einer «nebligen Zukunft».

Geschäftsgang zeigt nach unten

Er stellt fest, dass der Sammelindex des Geschäftsgangs der Freiburger Industrie im Verlaufe des Herbsts eine Trendwende erlebt hat und sich heute auf dem Niveau des Landesdurchschnitts befindet. Er verweist dabei auf die Erwartungen der Unternehmer. So rechnen zwar zehn von 100 Unternehmern in den nächsten sechs Monaten immer noch mit einer verbesserten Geschäftslage, 18 erwarten aber eine Verschlechterung. Dies bedeutet, dass 72 von 100 Unternehmern mit keiner Veränderung im nächsten Halbjahr rechnen. Dies vor allem auch deshalb, weil die Produktion bei den meisten Unternehmen noch zufriedenstellend und die Auslastung gar gestiegen ist. Besorgnis löst aber bei den Unternehmern die Tatsache aus, dass mehrere Indikatoren wie Auftragsbestand, Ertragslage und Produktion rückläufig sind.

Nahrungsmittelindustrie in Form

Nicht von der Krise betroffen ist die Nahrungsmittelindustrie. Kein Unternehmer rechnet in dieser Branche mit einer Verschlechterung des Geschäftsganges, im Gegenteil, 30 von 100 erwarten gar eine Verbesserung in den nächsten sechs Monaten.

Anders sieht es jedoch in der Metall- und Maschinenindustrie aus. In diesen Branchen glaubt kein Unternehmer an eine Verbesserung, in der Metallindustrie erwarten 37 von 100 eine Verschlechterung, in der Maschinenindustrie gar 57 von 100.

Aufschwung in der Holzindustrie

«Schritt für Schritt gewinnt die Holzindustrie an Zuversicht», umschreibt Georges Oberson die Lage der Holzindustrie. Eine Euphorie kann er zwar nicht feststellen, zumal niemand eine Verbesserung des Geschäftsganges erwartet. «Die Branche befindet sich aber auf dem Weg der Erholung», fügt er bei und verweist auf die Tatsache, dass heute nur noch 16 von 100 Unternehmern an eine Verschlechterung glauben, nachdem es im Vorquartal noch 37 waren.

«Das grafische Gewerbe sitzt in der Tinte», umschreibt er zwar den Zustand dieser Branche gesamtschweizerisch. Eine Aussage zum grafischen Gewerbe des Kantons Freiburg kann er aber nicht machen, da nicht genügend Unternehmer an der Konjunkturumfrage teilgenommen haben.

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