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Die Fusion mit Murten schreitet voran

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Als erste der fünf Fusionsgemeinden hat Lurtigen am Mittwoch an der Gemeindeversammlung über die Fusionsvereinbarung informiert. Die anderen Gemeinden werden dies an ihren Versammlungen ebenfalls tun; die Räte der fünf Gemeinden Salvenach, Jeuss, Courlevon, Lurtigen und Murten haben den Bericht gemeinsam verfasst.

Seit rund einem Jahr dauern die Fusions-Verhandlungen an. «Bereits heute können wir die Bevölkerung über einige Punkte der Fusionsvereinbarung informieren», schreiben die fünf Gemeinden in ihrem Bericht im Mitteilungsblatt der Gemeinde Lurtigen. So steht das Datum der Volksabstimmung in allen Gemeinden fest: Am Sonntag, 30. November, können die Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung kundtun. Am 1. Oktober orientieren die fünf Gemeinden über den genauen Inhalt der Fusionsvereinbarung. Wie der Gemeindepräsident von Lurtigen, Hans-Beat Johner, am Mittwoch sagte, wird der Anlass im Schulhaus Prehl in Murten stattfinden.

Zwei Gemeinderäte und zehn Generalräte

Der Zusammenschluss soll per Anfang 2016 erfolgen. In der Übergangsfrist von einer Legislaturperiode, also bis 2021, wird der siebenköpfige Gemeinderat von Murten aus zwei Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden Courlevon, Jeuss, Lurtigen und Salvenach bestehen.

Von den 50 Personen des Murtner Generalrats werden die vier Gemeinden zusammen zehn Mitglieder aus ihren Gemeinden wählen können, die übrigen Sitze stehen Murten zu. «Die Sitze werden proportional zur Bevölkerung verteilt», sagte der Ammann von Lurtigen. Auch für die Vertretung der Dörfer in den verschiedenen Kommissionen von Murten ist laut dem Bericht der fünf Gemeinden gesorgt. Er gehe davon aus, dass es klappe mit der Fusion, sagte Hans-Beat Johner. «Anfang Juli wird die Vereinbarung von den Gemeinden unterzeichnet und geht dann an den Kanton zur Prüfung.» Ist dieser einverstanden und eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger sagen Ja zur Fusion, steht der Gross-Gemeinde Murten nichts mehr im Weg.

Keine Steuererhöhung

Gegenwärtig beträgt der Steuerfuss in Lurtigen 82 Prozent, jener von Salvenach 72,2 Prozent, in Courlevon 80 Prozent und in Murten zahlen natürliche Personen 62 Prozent der einfachen Kantonssteuer. In dem Bericht der fünf Gemeinden gibt es auch bereits Informationen zu den künftigen Steuersätzen: Aufgrund der heutigen Berechnungen der Arbeitsgruppe könnten die vier Gemeinden den Steuersatz von Murten übernehmen. Demgegenüber sei jedoch mit einer Anpassung oder allenfalls Einführung verschiedener Gebühren zu rechnen.

Dorfverein Lurtigen

 Im Sinne einer lebhaften Dorfgemeinschaft auch nach der Fusion gründet Lurtigen einen Dorfverein.

Die Vereinsgründung ist auf den 2. Mai angesetzt und wie Hans-Beat Johner betonte, sind alle herzlich eingeladen. Die Dorfbewohner und auch Auswärtige, Heimweh-Lurtiger und Angehörige von Lurtigern seien willkommen.

Gemeindeversammlung: Für Diskussionen sorgte der Hundekot

I n Lurtigen komme es immer wieder vor, dass Dorfbewohner ihre Hunde frei herumlaufen liessen und diese beim Schulhaus ihr Geschäft verrichteten, sagte eine Bürgerin an der Gemeindeversammlung vom Mittwoch. Das gehe nicht an. Der Gemeinderat informierte daraufhin, dass Hunde auf dem Sportplatz der Schule seit zwei Monaten verboten seien. Dass Hundebesitzer, auch auswärtige, oft Robidog-Beutel am Strassen- oder Waldrand liegen lassen, stört die Bewohnerinnen und Bewohner von Lurtigen ebenfalls. «Man sollte mehr Robidog-Kästen aufstellen», sagte ein Bürger. Der Gemeinderat zeigte sich einverstanden damit, dass dies ein unhaltbares Vorgehen sei, zeigte sich jedoch überzeugt davon, dass mehr Robidog-Kästen nichts bringen würden. «Wir müssten an jedem Waldausgang einen anbringen», sagte Ammann Hans-Beat Johner. Und die Kästen seien nicht gerade billig und müssten auch unterhalten werden. Eine Bürgerin schlug vor, Tafeln gegen Littering am Strassenrand aufzustellen, um die Spaziergänger darauf hinzuweisen, den Abfall in den Abfall und nicht auf die Wiese zu werfen. emu

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