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Die Fusions-Gemeinden informieren

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Am Informationsabend vom Mittwoch haben Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Courlevon, Jeuss, Lurtigen, Salvenach und Murten Gelegenheit, Fragen zur geplanten Grossfusion per 1. Januar 2016 zu stellen. Der Anlass findet knapp einen Monat vor der Volksabstimmung zur Gemeindefusion statt und soll allfällige Ängste abbauen und die geplanten Schritte aufzeigen. Die Fusionsvereinbarung als Grundlage für den Urnengang haben die fünf Gemeinden bereits unterschrieben. Darin sind unter anderem der künftige Steuerfuss und die Verteilung der politischen Kräfte geregelt (siehe Kasten).

Abwarts-Job bleibt

Neben Steuerfüssen und Politik stellen sich auch praktische Fragen bei einer solchen Grossfusion: Was geschieht mit den Angestellten in den vier kleineren Gemeinden, wenn sie zu Murten stossen? «Unsere Gemeindeschreiberin geht per Ende 2015 sowieso in Pension», sagt der Ammann von Jeuss, Ueli Minder. Ob die Jeusser Kassierin sich für eine Stelle in der Murtner Gemeindebehörde bewerben werde, sei noch offen und ihre eigene Entscheidung. «Alle anderen, kleineren Ämter wie zum Beispiel der Totengräber werden weitergeführt», sagt Minder. Ähnlich tönt es beim Gemeindepräsidenten von Salvenach: «Auch bei uns steht eine Pension an, und Ämter wie zum Beispiel jenes des Schulhausabwarts von 30 Stellenprozenten bleiben bestehen wie bis anhin.» Der Lurtiger Ammann, Hans-Beat Johner, war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Nicht von heute auf morgen

Für den Gemeindepräsidenten von Courlevon, Jeorge Riesen, ist klar, dass es die Fachkompetenz der Angestellten der Gemeinden mindestens in einer Übergangsphase weiterhin braucht: «Die neue Gemeinde wird froh sein über diese Ressourcen.»

Man müsse sich darüber im Klaren sein, dass die Veränderung punkto Gemeindeadministration nicht von heute auf morgen geschehe. Das brauche seine Zeit.

Ähnlich sieht es der Stadtpräsident von Murten, Christian Brechbühl: «Wir haben ein Interesse an dem vorhandenen Wissen.» Wolle sich jemand nach der Fusion für eine Stelle in der Gemeinde Murten bewerben, stünde die Person auf jeden Fall in der Poleposition. Wie viele Stellenprozente Murten nach dem Zusammenschluss aufstocken wird, sei noch offen, sagt Brechbühl.

Der Informationsanlass vom Mittwoch ist für die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der fünf Gemeinden wohl die letzte Gelegenheit, vor der Abstimmung vom 30. November im Plenum über die Fusion zu diskutieren und brennende Fragen zu stellen.

Aula,Orientierungsschule Region Murten (OSRM), Wilerweg 53, Murten. Mi., 1. Oktober, 20 Uhr. Im Anschluss an die Orientierung findet ein Apéro statt.

Zahlen und Fakten

Zehn im Generalrat,zwei im Gemeinderat

Wie die politischen Kräfte künftig verteilt sein werden, ist in der Fusionsvereinbarung klar definiert: Im Herbst 2015 finden in den fünf Gemeinden vorgezogene Gemeinderatswahlen für die Legislaturperiode 2016 bis 2021 statt. Courlevon, Jeuss, Lurtigen und Salvenach bilden einen Wahlkreis. Der siebenköpfige Gemeinderat von Murten wird ab 2016 zwei Vertreterinnen und Vertretern des Wahlkreises Courlevon, Jeuss, Lurtigen und Salvenach umfassen. Aus dem Wahlkreis Murten sind fünf Gemeinderatsmitglieder vorgesehen. Von den 50 Personen des Murtner Generalrats werden die vier Gemeinden zusammen zehn Mitglieder aus ihren Gemeinden wählen können: Für Courlevon und Lurtigen sind es je zwei Sitze, und für Salvenach und Jeuss stehen im Generalrat je drei Plätze zur Verfügung. Die übrigen 40 Sitze stehen Murten zu. Der Steuerfuss wird weiterhin 62 Prozent betragen.emu

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