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Die Fusionsstudie lässt aufhorchen

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Herzlichen Dank an Pfarrer Moritz Boschung für den realistisch geschriebenen Leserbrief. Am Infoanlass vom 9. Mai in Tafers wurde folgende Frage gestellt: Hatte die Fusionsarbeitsgruppe Kenntnis von der Studie der Uni St. Gallen über die Gemeindefusionen in der Schweiz? Ammann Gaston Waeber aus Tafers antwortete wie ein typischer Politiker weder mit Ja noch mit Nein. Er sagte, dass man einen Bericht und eine Studie nach eigenen Interessen anpassen und frisieren könne, und zog so die faktenbezogene Studie ins Lächerliche. Ammann Hubert Schibli aus Alterswil fügte an, dass in Alterswil über diese Studie diskutiert worden sei. Leider war über das Negative in der Studie, wie es Pfarrer Moritz Boschung in seinem Leserbrief beschreibt, nicht diskutiert worden. Auch im FN-Bericht vom 12. Mai wurde kein Wort über diese Studie geschrieben!

Der Grosse Rat des Kantons Freiburg hat vor rund 15  Jahren beschlossen, Gemeindefusionen finanziell zu fördern. Man debattierte damals mittels Berechnungen, Annahmen und bürokratischen Entwürfen. Als Grossrat stimmte ich dafür, allerdings mit einem schlechten Bauchgefühl. Vor einem Jahr wurde die Studie über die Gemeindefusionen in der Schweiz vorgestellt: Die Ergebnisse dieser Studie gehören ins Pflichtenheft für die Fusionsarbeitsgruppe. Eine Abstimmung über den Fusionsvertrag ist für Herbst 2019 geplant. Die Wählerinnen und Wähler von Tafers, Alterswil und St.  Antoni haben das Anrecht, über die positiven sowie negativen Tatsachen ehrlich und korrekt informiert zu werden. Das sage ich als einer der vielen «Erbsenzähler», wie ein schriftgelehrter Bürger aus Tafers am Infoanlass vom 9.  Mai die momentanen Fusionsgegner und -skeptiker bezeichnete. Ich meine: Auch im Alter kann man noch dazu lernen.

Josef Binz, St. Antoni

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