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«Die Garde steht für Verlässlichkeit und Treue zum gegebenen Wort»

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Der ehemalige Freiburger CVP-Ständerat Urs Schwaller setzt sich neuerdings für die Anwerbung von Rekruten für die Schweizergarde im Vatikan ein. Er wurde anlässlich seines letzten Rom-Besuchs im Rahmen der Vereidigungsfeier der Schweizergarde im Mai in den Stiftungsrat gewählt. Er kenne viele ehemalige Schweizergardisten und diese hätten ihm alle imponiert, sagt der Politiker, Präsident der Post und Rechtsanwalt.

Weshalb engagieren Sie sich für die Päpstliche Schweizergarde, Urs Schwaller?

Ich unterstütze die Schweizergarde, weil diese auch heute für Schweizer Werte wie Verlässlichkeit und Treue zum gegebenen Wort steht und seit über 500 Jahren einen wichtigen Dienst für den Papst leistet. Das verdient Respekt und breite Unterstützung in unserem Land.

 

 Haben Sie denn auch einen persönlichen Bezug zur Schweizergarde?

Ich kenne viele ehemalige Schweizer Gardisten seit Jahrzehnten. Sie haben mir immer durch ihre Zusammengehörigkeit und den Stolz ob der für den Papst und die Schweiz geleisteten Dienste imponiert.

 

 In der Stiftung sind bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kirche vertreten. War das für Sie ein entscheidendes Argument für den Beitritt?

Nein, warum auch? Ich habe im bisherigen beruflichen und politischen Leben die Chance gehabt, sehr viele Leute aus allen Bereichen kennen- und schätzen zu lernen und kenne auch bereits die meisten Stiftungsräte.

 

 Was möchten Sie mit Ihrem Engagement in dieser Stiftung bewirken?

Ich freue mich, in Zukunft einen Beitrag für das Erreichen des Stiftungszwecks zu leisten. Unsere Gardisten verdienen Unterstützung und Anerkennung.

 

 Was bedeutet die Päpstliche Schweizergarde Ihrer Meinung nach für das Image der Schweiz?

Ich kenne keinen anderen Botschafter, der jedes Jahr Millionen von Besucherinnen und Besuchern aus der ganzen Welt die Schweiz, deren Werte und Geschichte besser vor Augen führt.

Urs Schwaller. Bild cr/a

«Die ehemaligen Schweizergardisten haben mir immer imponiert.»

Urs Schwaller

Stiftungsrat Päpstliche Schweizergarde

Zahlen und Fakten

Schweizergarde: Auch zu Hause gut organisiert

Gegründet wurde die Päpstliche Schweizergarde (PSG) 1506. Seit 1527 schwören die neuen Schweizergardisten am 6. Mai ihren Eid auf den Papst. An diesem Tag gedenkt das Korps der Belagerung der «Ewigen Stadt». Beim Versuch, den Papst zu retten, liessen 147 Schweizer ihr Leben. Die Stärke des Korps schwankt zwischen 100 und 200 Mitgliedern. Formell ist die PSG keine Armee, sondern ein Polizeikorps im Stil einer Gendarmerie. Deshalb kommen Gardisten in der Schweiz nicht mit dem Söldnerverbot in Konflikt. Viele Mitglieder kommen aus dem Kanton Wallis. Freiburg stellt eines der grössten Kontingente und war 2011 Gastkanton an der Vereidigung. In diesem Rahmen besuchte der Staatsrat den Vatikan. Alle zwei Jahre treffen sich ehemalige Mitglieder der PSG aus der ganzen Schweiz und dem Ausland zur Generalversammlung ihres Ehemaligenvereins. Dieser wurde 1921 gegründet und besteht aus 13 Sektionen. Derzeit gehören ihr 1000 Mitglieder an, die Freiburger Sektion hat knapp 100 Mitglieder. Die Hauptaufgabe der Vereinigung besteht darin, die Garde und die Rekrutierung neuer Gardisten zu fördern sowie die Freundschaft unter Ehemaligen zu pflegen.fca

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