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Die Gastromesse Goûts et Terroirs lockte die Menschen trotz Corona in Scharen nach Bulle

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Nach der letztjährigen Absage meldete sich die Gastromesse Goûts et Terroirs dieses Wochenende zurück. Die Menschen freuten sich: Die Besucherzahlen waren besonders am Sonntag beeindruckend, als sich auch unser Reporter ins Getümmel stürzte. 

Eines vorweg: Wer gerade eine strenge Diät einhalten will, dem sei vom Besuch der Gastromesse Goûts et Terroirs abgeraten. Zu gross wäre die Versuchung, einige der über 6500 Köstlichkeiten zu probieren, die von den rund 300 Ausstellern in der Espace Gruyère in Bulle angeboten werden. Ob Käse, Fleisch- und Wurstwaren, Schokolade, Pâtisserie, Obst oder sogar Schnecken, dazu Olivenöl, Wein und auch Hochprozentigeres wie Absinth – das Angebot ist schier grenzenlos.

Die zahlreichen regionalen Produzenten aus dem Freiburgerland, aber auch aus Genf, dem Wallis, der Waadt, Neuenburg und dem Tessin laden zu einer kulinarischen Entdeckungsreise ein durch die ganze Schweiz. Ob Fondue, Raclette, Risotto, Polenta oder doch ein Saucisson Vaudois – mehr als ein Dutzend verschiedene, jeweils regional ausgerichtete Restaurants ergänzen den Gourmet-Event. Und Nachtschwärmer können im neuen Biergarten bis 2 Uhr in der Früh ausharren.

Mehr als 300 lokale Produzenten und Aussteller sind in Bulle.
Charles Ellena

Als hätte es Corona nie gegeben

Wer nicht an die effiziente Schutzwirkung der Covid-Impfung glaubt, wer von den zunehmenden Impfdurchbrüchen beunruhigt ist – auch der meidet diese Tage besser das Espace Gruyère. Schlendert, ja zwängt man sich den diversen Ständen entlang, so hat man das Gefühl, es hätte Corona nie gegeben. Natürlich ist der Besuch nur mit gültigem Covid-Zertifikat erlaubt, der Besucherandrang an diesem Sonntag ist jedoch schlicht überwältigend.

Ganz zur Freude der Veranstalter. «Wir hatten damit gerechnet, in diesem Jahr zwischen 20 und 30 Prozent weniger Besucher zu haben als früher», sagt die Direktorin von Goûts et Terroirs, Marie-Noëlle Pasquier. «Jetzt verzeichnen wir für die ersten drei Tage bloss ein Minus von 15 Prozent.» Und am Sonntag strömen gleich viele Menschen an die Gastromesse wie in den Jahren vor der Zwangspause.

«Auch von den Ausstellern habe ich viele positive Rückmeldungen bekommen. Sie hätten sehr viel verkaufen können», zieht Pasquier ein sehr positives Fazit.

Trotz Corona empfing die Gastromesse Goûts et Terroirs zahlreiche Besucher.
Alain Wicht

Es scheint, dass es die Menschen nach den vielen Monaten Covid-bedingter Einschränkungen sehr schätzen, endlich wieder zusammen etwas geniessen zu können, und dass sie deshalb wie in früheren Jahren nach Bulle strömen, als die Messe Goûts et Terroirs jeweils um die 45’000 Besucher empfangen konnte.

Natürlich gibt es Einschränkungen. So wurde aus Sicherheitsgründen auf das Amuse-Bouche, den interaktiven Bereich für die Jugend, verzichtet und stattdessen für Kinder eine Reihe interaktiver Workshops organisiert mit sehr beschränkter Teilnehmerzahl.

Die jeweils sechsköpfige Jury bei der Swiss Bakery Trophy besteht aus vier Fachleuten und zwei Laien.
Charles Ellena

Beliebte Swiss Bakery Trophy

Dafür wird die alle zwei Jahre stattfindende Swiss Bakery Trophy auch dieses Jahr durchgeführt. Am grössten nationalen Wettbewerb für das Bäckerei- und Konditoreigewerbe werden über 1400 Produkte ausgestellt und bewertet. Passanten können dem Finale der besten Jungbäcker der Westschweiz und des Tessins beiwohnen, einem Fachmann bei der Vorführung über die Schultern schauen und vielleicht ein neues Rezept kennenlernen oder selber in der Jury Einsitz nehmen.

«Jeweils sechs Juroren sitzen am Tisch, zwei Laien plus vier Fachleute, darunter der Tischchef», erzählt Christian Bratschi, Fachlehrer an der Richemont-Fachschule für Bäckerei-Konditorei-Confiserie in Luzern. «Wir Fachleute bewerten die handwerkliche Qualität. Die Laien vertreten die Sicht der Konsumenten: Wie sieht das Produkt aus? Wie schmeckt es? Würde ich es kaufen?» Die Bewertung der vier Fachleute und der zwei Laien zählt jeweils 50 Prozent. Die Sieger erhalten offizielle Zertifikate. «Diese haben sich inzwischen als wichtige Qualitätszeugnisse für den jeweiligen Betrieb etabliert», so Bratschi.

Die besten Lehrabgänger des Fleischhandwerks kämpfen um den Schweizer-Meister-Titel.
Charles Ellena

Als Bäcker versuchen sich am Sonntag in Bulle übrigens auch die beiden Staatsratskandidaten Olivier Curty und Didier Castella. Unter fachkundiger Anleitung und neugierigen Publikumsblicken funktioniert das bürgerliche Tandem auch abseits des Staatsrats erstaunlich gut.

Bilanz

Erwartungen der Organisatoren wurden übertroffen

39‘000 Besucherinnen und Besucher in fünf Tagen zählte die Gastromesse Goûts et Terroirs in Bulle. Als sie am Sonntag ihre Pforten schloss, zeigten sich die Organisatoren zufrieden. Wie sie in einer Mitteilung schreiben, wurden ihre Erwartungen übertroffen. Im Vergleich zur Ausgabe 2019, also vor Corona, sei die Besucherzahl nur um rund 15 Prozent zurückgegangen: «Tausende von lächelnden Gesichtern zwischen den Ständen zeugten von der Freude, einen Anschein von Normalität wiederzufinden», hiess es. Das Geschäftsvolumen der 300 Aussteller war derweil praktisch gleich gross wie 2019, bei einigen hat es sich laut Mitteilung sogar verbessert. Das nächste Mal findet die Gastromesse kommendes Jahr vom 30. November bis am 4. Dezember statt. sa

Kommentar (1)

  • 02.11.2021-Lauper Silvia

    Lieben Dank für diesen einmal positiven Bericht. Es tut so gut schönes, gelungenes und erfreuliches zu lesen! Weiter so!

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