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Die Gemeinde Haut-Vully macht sich fit für die bevorstehende Fusion

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Ein Plus von 82 000 Franken war budgetiert, mit 87 000 Franken ist der Ertragsüberschuss noch höher. Dies bei Aufwand und Ertrag von je rund zehn Millionen Franken. Damit nicht genug: Auch konnte die Gemeinde Haut-Vully 162 000 Franken zusätzlich zum vorgesehenen Betrag von 300 000 Franken abschreiben. Dies bekamen 54 Bürger an der Gemeindeversammlung vom Montagabend in Lugnorre zu hören. Die Gemeinde konnte ihre administrativen Kosten auf Kurs halten, die Ausgaben für die Schule und den Sozialbereich stiegen leicht, während diejenigen für Kultur und Sport sanken.

Zu denken gibt den Verantwortlichen, dass die Kosten für Wasser, Abwasser und Abfall höher sind als die Erträge. Die Abweichung beträgt total 74 000 Franken. Der Steuerertrag musste nach unten angepasst werden, vor allem bei den natürlichen Personen und den Erträgen aus Grundstücksgewinnen. In diesem Bereich wirken sich die Unsicherheiten der Raumplanung negativ aus. Der gesamte Ertrag bewegte sich auf dem Niveau der Vorjahre.

Die Gemeinde, welche Ende Jahr mit Bas-Vully zur neuen Gemeinde Mont-Vully fusionieren wird, hat verschiedene Bauprojekte lanciert und abgeschlossen. Dazu gehören die neuen Schulgebäude in Nant, die Sanierung der Durchfahrt von Môtier sowie die Entsorgungsstelle. Letztere soll gemäss Angaben des Gemeinderates deutlich unter dem Budget zu stehen kommen und bis Ende dieses Jahres fertig sein. Die Investitionen hatten einen Umfang von gegen 6,2 Millionen Franken und lagen tiefer als budgetiert. Dennoch konnte die Gemeinde ihr Reinvermögen von 3,2 auf neu 3,3 Millionen Franken erhöhen.

In der Zwischenzeit wird in Haut- und Bas-Vully die neue gemeinsame Gemeindeverwaltung aufgebaut. Offen ist die Zukunft der heutigen Gemeindeverwaltung von Haut-Vully in Môtier. Das Zentrum der fusionierten Gemeinde wird in Nant sein. Denkbar sei, so der Gemeinderat, dass Teile der Verwaltung im Gebäude bleiben oder Wohnungen eingerichtet werden.

In der anschliessenden Fragestunde sprachen die Bürger jene Bereiche an, in denen sie der Schuh drückt. Zum Beispiel stören sie sich an der Höhe einiger Bäume und an Hundehaltern, die mit ihren Tieren am See entlang promenieren. fca

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