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Die Gemeinde kann aus dem Vollen schöpfen

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Die Gemeinde kann aus dem Vollen schöpfen

Einstimmigkeit an der Gemeindeversammlung Granges-Paccot

Granges-Paccot investiert im Jahr 2007 netto 12,5 Mio. Franken und zahlt dies mit den laufenden Einnahmen und dem Vermögen. Aber wer schon hat, dem wird noch gegeben: Die Gemeinde hat rund eine halbe Million Franken eingespart durch die Rückstufung in die Gemeindeklasse 2.

Autor: Von CHRISTIAN SCHMUTZ

Freiburger Gemeinden in Geldnot? Nicht so Granges-Paccot. Die reiche Vorstadt-Gemeinde rechnet im Budget 2007 bei Einnahmen von 10,9 Mio. Franken mit einem kleinen Gewinn. Dass sie «nur» von einem kleinen Gewinn ausgeht, hängt damit zusammen, dass die Gemeinde auch gross investiert. 12,5 Mio. Franken netto sind im Investitionsbudget vorgesehen. Zum Vergleich: Marly kann sich mit dreimal mehr Einwohnern nur gerade Investitionen von 3,5 Mio. Franken leisten.

Nur kurzfristige Verbesserung

Besonders gut geht es der Gemeinde momentan, weil sie in der Gemeindeklassifizierung von der 1. in die 2. Klasse zurückgestuft worden ist. Damit erspare sich Granges-Paccot mindestens eine halbe Million Franken gebundene Ausgaben, sagte Ammann René Schneuwly. Der Gemeinderat bleibe aber vorsichtig. In zwei Jahren könne es wieder einen Wechsel geben und bei den kantonalen Bestrebungen um einen neuen Finanzausgleich sei Granges-Paccot gefährdet, künftig mehr bezahlen zu müssen.Die Gemeinde braucht das eingesparte Geld eher für kurzfristige Verbesserungen. Sie investiert in den Unterhalt der Schulgebäude und vergünstigt Dienstleistungen für die Einwohner (sechs Generalabonnemente SBB, Kultur- und Sportabonnemente). «Im Sommer eröffnen wir auf eigene Kosten das zweite Kindergartenjahr», sagte Schneuwly auch. Ausserdem sei die neue Tagesschule (accueil extrascolaire) im Dorf gut angelaufen.

Keine Steuersenkung, aber …

Mit dem neuen Spitalgesetz verändert sich der Steuersatz in Granges-Paccot von 75 auf 67,8 Prozent der einfachen Kantonssteuern. Damit müssten die Bürger für Kantons- und Gemeindesteuern etwa 0,9 Prozent mehr bezahlen, sagte Finanzdirektor Philippe Chassot. Aber dafür hält Granges-Paccot das Zehn-Prozent-Skonto für Steuerzahlungen aufrecht. Die Bürger können damit neun Prozent Steuern sparen. «Mehr als 80 Prozent bezahlen dadurch die Steuern pünktlich und profitieren davon», sagte Gemeindeschreiber Jean Perriard den FN.Zwei Zusatzkredite betreffen dringend notwendige Investitionen in diesem Jahr, die bereits angepackt und nun abgesegnet wurden. 170000 Franken zahlt Granges-Paccot als Anteil einer versetzten und vergrösserten Trinkwasserleitung beim neuen Agy-Centre, das sich im Bau befindet. 70000 Franken gehen an die Neuschaffung eines alten Fusswegs zwischen Chamblioux und der Schule Chantemerle.Einstimmig genehmigte Investitionen für 2007:l200000 Franken sind für eine Ortsplan-Revision vorgesehen. «Die heutige ist nicht mehr dem modernen Leben angepasst und ist ein Flickwerk», sagte Vize-Syndic Overney. Ausserdem brauche die Gemeinde einen eigenen Plan, um sich nicht von aussen unter Druck setzen zu lassen.lFür 350000 Franken kauft die Gemeinde eine Parzelle am Lavapessonweg bei der Autobahn-Ausfahrt.l270000 Franken werden für den Abriss des Flügels eines Gebäudes in Givisiez eingesetzt, das beiden Gemeinden gehört.lFür 110000 Franken beteiligt sich die Gemeinde am zweiten Teilstück der Route du Lac.lZusätzlich 60000 Franken braucht es für eine Wasserfassung gegen Überschwemmungen bei der Lavapesson-Strasse.l320000 Franken braucht es für einen neuen Waschplatz für Fahrzeuge des Bauamts und einen Abstellplatz für Müllwagen.lUnd für 265000 Franken wird die Zufahrt zur Chantemerle-Schule sicherer gemacht. Dies ist dringend notwendig, hat die Diskussion gezeigt.Granges-Paccot hat am Montagabend auch 21 Personen aus sechs Ländern eingebürgert.

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