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Die Gemeinde Marly hat ein gutes Rechnungsjahr hinter sich

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Autor: Regula Saner

Die Finanzkommission von Marly verglich das Rechnungsjahr 2008 mit einem guten Jahrgang beim Wein. «Es ist ein Grand cru», sagte Fiko-Präsidentin Dominique Alt (CVP) anlässlich der Generalratsversammlung vom Mittwochabend. Während die Gemeinde im Budget 2008 von einem Überschuss von 3,1 Millionen ausgegangen ist, schliesst die Rechnung bei einem Aufwand von 35 Millionen mit einem Überschuss von 5,5 Millionen ab. In diesem Betrag einberechnet sind allerdings auch die stillen Reserven von fast vier Millionen Franken, welche die Gemeinde aus Transparenzgründen aufgelöst hat. Dabei handelt es sich aber um einen rein buchhalterischen Kniff, der keine zusätzliche Liquidität bedeutet. Netto beträgt der Netto-Gewinn somit nur 1,5 Millionen Franken.

Weniger Ausgaben

Sowohl der Finanzvorsteher Jean-François Emmenegger als auch die Fiko warnten darum vor möglichen Engpässen im kommenden Jahr. «Wir haben nicht genügend flüssige Mittel, um alle im Budget 2009 vorgesehenen Investitionen über 6,9 Millionen Franken zu finanzieren», sagte Dominique Alt. Nichts desto trotz sei die Rechnung 2008 aber zufriedenstellend.

Das gute Ergebnis ist einerseits auf Minderausgaben von 1,6 Millionen und andererseits auf Mehreinnahmen von 1,3 Millionen Franken zurückzuführen. Gespart wurde sowohl beim Personal, wo geplante neue Posten noch nicht realisiert worden sind, als auch bei den gebundenen Ausgaben sowie bei der Beteiligung an Gemeindeverbänden, etwa bei der Hilfe für Spezial- und Behindertenheime oder beim OS-Verband. Höhere Steuereinnahmen verzeichnete Marly bei der Kapitalgewinnsteuer, den Kapitalsteuern und den Handänderungssteuern.

Die Netto-Verschuldung der Gemeinde beläuft sich auf 19 Millionen Franken, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von netto 2600 Franken entspricht. «Die Verschuldung ist unter Kontrolle», sagte dazu Dominique Alt.

Der Generalrat hiess die Rechnung 2008 unter diesen Voraussetzungen einstimmig gut, inklusive der Investitionsrechnung, welche Netto-Investitionen von knapp 2,3 Millionen Franken ausweist.

Neuer Generalratspräsident

Das Parlament von Marly bestellte im Weiteren das Präsidium und das Vizepräsidium neu. Auf die SVP-Frau Sandra Herren folgt der bisherige Vize Robert Girardin von der SP. Bei 43 ausgeteilten Stimmzetteln vereinigte er 41 Stimmen auf sich. Neuer Vize-Präsident wird Pascal Bongard von der CVP, welcher 37 Stimmen erhielt.

Fusionsgespräche

Syndic Jean-Pierre Helbling informierte zum Schluss über diverse laufende Projekte. So gab er bekannt, dass sich der Gemeinderat von Marly bereit erklärt habe, bei der Pilotgruppe für eine Fusion der Gemeinden Freiburg, Corminboeuf, Givisiez, Villars-sur-Glâne und Granges-Paccot mitzumachen. Die sechs Syndics der Pilotgruppe hätten kürzlich die Initianten von Fusion 2011 gebeten, ihre Initiative zurückzuziehen. Dies zugunsten eines Konventionsentwurfs, der bis 2013 stehen soll. Laut Helbling stehe die Anwort von Fusion 2011 aber noch aus.

Pre Zurthanen und Landi

Weiter fand der Gemeinderat von Marly in der Pensionskasse des Staatspersonals einen Investor für das Alten-Wohnbauprojekt Pre Zurthanen. Nun muss der Generalrat im Sommer noch das Überbaurecht genehmigen.

In Bezug auf den neuen Landi-Laden in Marly erklärte Helbling schliesslich, dass das Dossier noch beim Kanton liege. Eine Antwort und damit grünes Licht für den Baubeginn sei aber nächstens zu erwarten.

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