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Die Gemeindeautonomie als Leitlinie

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Die Mitgliedschaft ist freiwillig, dennoch sind sämtliche Gemeinden beim Freiburger Gemeindeverband dabei: Mit der Zielsetzung, die Gemeindeautonomie zu erhalten und gar zu fördern, entspricht der Freiburger Verband einem Bedürfnis – ebenso wie es bei den jeweiligen Verbänden in den umliegenden Kantonen der Fall ist. Der Glanebezirkler Vincent Perriard hat im Rahmen einer Masterarbeit beim Institut für öffentliche Verwaltung der Universität Lausanne erstmals das Wesen der Gemeindeverbände als Interessengruppen und Lobbyisten untersucht. Er hat dabei den Freiburger Verband mit jenen von Bern, Genf und der Waadt verglichen. Dabei stellte er fest, dass jeder Gemeindeverband individuell entstanden und gewachsen ist und sich an die kantonalen Eigenheiten angepasst hat. Der Freiburger Gemeindeverband weist die kleinsten Strukturen der untersuchten Organisationen auf. Wie die anderen Verbände hat auch er nach jahrzehntelanger Existenz mit informellem Charakter eine Professionalisierung vorgenommen. Von der Generalsekretärin Micheline Guerry-Berchier ging 2003 die Bildung des Clubs der Gemeinden im Grossen Rat aus, dem rund 50 Grossräte angehören. Guerry erledigt die Stellungnahmen des Verbandes und koordiniert die Haltung der Gemeinden vor Sessionen. «Weil die Bezirke die Vorstandsmitglieder bestimmen, sitzen in diesem nur wenige Grossräte. Deshalb braucht es den Club der Gemeinden», sagt Vincent Perriard.

uh

Bericht Seite 3

«Im Vorstand sitzen wenige Grossräte. Deshalb braucht es den Club der Gemeinden im Gros­sen Rat.»

Vincent Perriard

Autor einer Studie über kantonale Gemeindeverbände

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