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Die Gemeinden des Saanebezirks sind auf dem Weg zu einem Regionalverband

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Autor: walter buchs

Der Saanebezirk ist der einzige Freiburger Bezirk, der noch über keinen Regionalverband verfügt, dem flächendeckend alle Gemeinden angehören. Das soll sich nun ändern. Eine von Oberamtmann Carl-Alex Ridoré eingesetzte Arbeitsgruppe (siehe Kasten) empfiehlt die möglichst baldige Gründung eines solche Mehrzweckverbandes, der über einen Investitionsfonds zur Finanzierung von Infrastrukturen von regionaler Bedeutung verfügen würde.

Marschhalt zur Schaffung einer Struktur

Zu diesem Zweck hat der Oberamtmann auf den 18. November eine Regionalkonferenz einberufen, wie er am Donnerstag zusammen mit Vertretern der Ammännervereinigung den Medien erläutert hat. Gleichzeitig empfiehlt eine von ihm eingesetzte Arbeitsgruppe, die Finanzanalyse für das Projekt eines regionalen Hallenbades in Freiburg vorderhand auszusetzen. Vor einem finanziellen Engagement soll das Vorhaben genauer abgeklärt werden.

Wie Oberamtmann Ridoré weiter sagte, haben insbesondere die Lücken in der Sportinfrastruktur gezeigt, dass eine den ganzen Bezirk umfassende Struktur fehlt, um solche Projekte zu realisieren. Schon 1979 habe man im regionalen Richtplan auf die Notwendigkeit eines Hallenbades hingewiesen, in dem auch hochstehende Wettkämpfe abgehalten werden könnten. 30 Jahre später existiere dieses immer noch nicht.

Die Umsetzung der neuen Regionalpolitik verlangt heute von den Bezirken, so Ridoré weiter, dass sie sich als Regionalverband organisieren, um Projekte ausarbeiten, einreichen und dann umsetzen zu können. Zudem brauche auch der kantonale Gemeindeverband auf Bezirksebene einen Ansprechpartner, der für alle Gemeinden sprechen kann.

Prinzipielle Einigkeit

Im Hinblick auf die Schaffung eines Mehrzweckverbandes hat die Ammännervereinigung des Saanebezirks im vergangenen Sommer bei allen Gemeinden eine Umfrage gemacht. Danach haben sich drei Viertel der Gemeinden positiv zum Vorhaben geäussert. Als Aufgaben, die dieser Verband übernehmen sollte, wurden am meisten genannt: regionale Sportbauten, Investitionsfonds, Neue Regionalpolitik und Transport. «Wir wollen gemeinsam stärker werden, um als einzelne Gemeinde besser zu sein», sagte hiezu der Präsident der Ammännervereinigung, Daniel Blanc, Syndic von Matran.

Gemäss Umfrageergebnis sprachen sich die meisten Gemeinden dafür aus, dass sie pro Einwohner und Jahr zehn Franken in den Investitionsfonds einbezahlen. Laut Oberamtmann Ridoré besteht der «ambitiöse Plan» darin, den Verband im kommenden Frühjahr zu gründen, so dass ihm die Gemeinden bis in einem Jahr beitreten. Ab 2011 würden sie somit in den Investitionsfonds einzahlen. Laut Michel Ramuz, Syndic von Givisiez, ist es sehr wichtig, vor den Gemeindewahlen 2011 über die neue Struktur zu verfügen. Andernfalls würde es wieder eine längere Verzögerung geben.

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