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Die geplante Verdichtung im Schönberg beunruhigt die Anwohner

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Mit über 9000 Einwohnern ist der Schönberg das grösste Viertel der Stadt Freiburg. «Unser Ziel ist, die Lebensqualität in unserem Quartier zu garantieren und zu verbessern», sagte Co-Präsident Pierre-Yves Huguenin am Donnerstagabend an der Generalversammlung des Quartiervereins Leben im Schönberg.

Diskutiert wurde die Opposition des Vorstands gegen den Ortsplan der Stadt Freiburg. Co-Präsident Pierre-Yves Huguenin sagte: «Es ist uns wichtig, dass die Grünflächen erhalten bleiben.» Darum wünsche er sich unterirdische Parkplätze, aber auch ein dichteres ÖV-Netz mit neuen Linien. Besonders dringend sei ein neues Schulhaus samt Turnhalle.

Erhitzte Gemüter

Das Thema Bevölkerungsdichte und die damit zusammenhängende Verkehrssicherheit und mögliche Verminderung der Grünflächen regte die Anwesenden zur Diskussion an. Ein Grossteil der Fragen und Bemerkungen richtete sich direkt an den anwesenden CVP-Gemeinderat Laurent Dietrich. «Wir müssen eine städtische Verdichtung vornehmen, wie es in der ganzen Schweiz die Auflage ist. Doch es soll keine Überverdichtung werden», versuchte er die erhitzten Gemüter zu besänftigen.

Im Anschluss an die Versammlung sagte Huguenin den FN: «Es fehlt an Platz. Wir wollen das Zusammenleben der zwei Sprachkulturen fördern. Doch in der zweisprachigen Schule Heitera müssen die Pausen versetzt stattfinden, weil es auf dem Areal zu wenig Platz für alle Schüler gibt.» Schon vor vier Jahren habe die Stadt von einer neuen Schule im Schönberg geredet, doch konkret sei es bis jetzt nie geworden. Auf seine Stellungnahme zum Ortsplan habe der Verein noch keine Antwort des Gemeinderats erhalten. Huguenin zeigt sich jedoch zuversichtlich: «Die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir mit der Stadt reden können. Wir bekommen zwar nicht alles, was wir uns wünschen, doch wir werden angehört.»

Die Versammlung hatte auch zu wählen. Die neun bisherigen Vorstandsmitglieder wurden allesamt in ihrem Amt bestätigt. Mit Maxime Meyer wurde ein zehntes Mitglied in den Vorstand gewählt, was den Co-Präsidenten sehr freute: «Er ist der Jüngste von uns und hat bereits im Vorfeld seiner Wahl beim Erstellen des Newsletters und der Internetseite geholfen.»

Für finanziell Schwächere

Die Jahresrechnung 2018 fiel erfreulich aus. Bei einem Gesamtertrag von knapp 15 400 Franken verzeichnete der Verein einen Reingewinn von gut 3600 Franken. Die Beiträge der rund 500 Vereinsmitglieder machen knapp zwei Drittel aller Erträge aus. Der Spezialfonds «Midi accueil» verfügte Ende 2018 mit rund 9600 Franken nur über knapp 235 Franken weniger als noch Anfang Jahr. Der Fonds ist dazu da, finanziell schwächeren Familien beispielsweise bei schulischen Aktivitäten unter die Arme zu greifen.

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