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Die Gewerkschaft sieht das Spitaldefizit als Vorwand für Leistungsabbau

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Gemäss dem VPOD müsste der Kanton mehr an den gemeinwirtschaftlichen Leistungen des HFR bezahlen.
Aldo Ellena/a

Zieht man die Amortisierungen ausser Betracht, würde das Freiburger Spital (HFR) einen positiven Rechnungsabschluss vorlegen. Dies hebt der Personalverband VPOD in einem Communiqué zum HFR-Tätigkeitsbericht hervor. Er kritisiert, dass das Defizit als Vorwand genommen wird, um Leistungen abzubauen.

Der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) reagiert kritisch auf den am Montag veröffentlichten Tätigkeitsbericht des Freiburger Spitals (HFR). «Die Jahresrechnung dient dem Spital seit vielen Jahren als Gelegenheit, um mit dem Finger auf die finanziellen Schwierigkeiten des Betriebs zu zeigen und so zusätzliche Einsparungen zu fordern», schreibt der VPOD in einer Mitteilung.

Wenn man strikt die Einnahmen und Ausgaben anschaut, so ergebe dies nicht das vom HFR angegebene Defizit von 12 Millionen Franken, sondern einen Einnahmeüberschuss von 9 Millionen Franken, schreibt der Personalverband. Es seien die Abschreibungen auf den Gebäuden und der Infrastruktur über 21 Millionen Franken, welche für den Fehlbetrag verantwortlich seien. Dies stehe aber nicht im Zentrum der Spitalfinanzierung, heisst es weiter. 

Vergleich mit Neuenburg

Aus der Sicht des VPOD bleibe die finanzielle Beteiligung des Kantons am HFR ungenügend. Wie er schreibt, bezahle der Kanton nur 32 Millionen Franken für die Finanzierung gemeinwirtschaftlicher Leistungen. Im Vergleich dazu würde Neuenburg seinem Spital dafür 59 Millionen Franken zahlen – trotz um ein Drittel geringerer Ausgaben des Neuenburger Spitals. 

Gemäss VPOD werde mit dem Kostendruck der Abbau von Dienstleistungen des Spitals begründet. Er erwähnt dabei die Schliessung der Operationsblöcke in Tafers und Riaz. Aus diesem Grund unterstütze der VPOD auch die Volksinitiative «Für 24-Stunden-Notfallversorgung und bürgernahe Akutversorgungen».

Initiative für eine Notfallversorgung rund um die Uhr

Das Initiativkomitee verkündete zum Tätigkeitsbericht auch gleich den Zwischenstand der Unterschriftensammlung. Bisher seien rund 3000 der 6000 notwendigen Unterschriften zusammen, teilte es mit. In der Zwischenzeit hätte die Initiative auch die Unterstützung mehrerer Personalverbände sowie der Juso, der Bewegung Solidarités, der SVP Greyerz, der Grünen Greyerz und Glane sowie der Grünliberalen Greyerz.

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