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Die Gewerkschaft VPOD ärgert sich über einen eingeschränkten Zugang zum HFR

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Gaétan Zurkinden, Freiburger Regionalsekretär beim Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD), kritisiert die Direktion des Freiburger Spitals (HFR) harsch: «Es ist uns verboten, den Dialog mit dem Personal aufzunehmen. Dies verletzt die verfassungsmässigen Rechte der Gewerkschaften und auch das Freiburger Gesetz über das Staatspersonal.»

Er sagte dies im Rahmen einer Medienkonferenz am Montag, an welcher der Freiburger VPOD über den nationalen Aktionstag in den Spitälern von morgen Donnerstag orientierte. Der VPOD möchte dort mit seinen Mitgliedern am Standort Kantonsspital des HFR und auch am Interkantonalen Spital der Broye Badges und Flugblätter verteilen, um auf Probleme des Spitalpersonals aufmerksam zu machen.

«Es ist vorgesehen, dass die Gewerkschaft in Spitälern der ganzen Schweiz Personal trifft und Informationen austauscht», so Zurkinden. «Wir haben beim HFR eine Anfrage gemacht. Aber das HFR ist das einzige Spital in der Westschweiz, in welchem die Gewerkschaft nicht anwesend sein kann.» Der Bescheid sei von der HFR-Generaldirektorin Claudia Käch direkt gekommen, so Zurkinden. Das Personal solle nicht gestört werden.

Auf Nachfragen der Journalisten präzisierte Zurkinden dann, dass das Verbot für den Aktionstag kein absolutes ist. Die Gewerkschaft habe verlangt, dass sie im Eingangsbereich, im Personalrestaurant und auf den Abteilungen anwesend sein darf. Das Verbot betreffe das Personalrestaurant und die Abteilungen, nicht aber den Eingangsbereich. «Dort können wir aber kein Personal treffen, weil dieses andere Eingänge benutzt», so Zurkinden. Er sagte, dass sich der VPOD mit einigen Grossräten am Donnerstag um 11.30 Uhr in der Eingangshalle des Spitals treffen werde und dann dennoch zum Personalrestaurant gehen wolle.

SP-Grossrat Xavier Ganioz sagte, dass seine Partei das Anliegen der Gewerkschaft unterstütze. «Wir hoffen, dass der Staatsrat bis am Donnerstag noch interveniert.»

«Die Direktion des HFR möchte zu diesem Thema keine Stellungnahme abgeben», sagte Jeannette Portman, Informationsbeauftragte des HFR, auf Anfrage. Sie sagte aber, das HFR habe der Gewerkschaft einen Saal als Alternative angeboten. Der VPOD erwähnte dieses Angebot an der Medienkonferenz nicht.

Die hauptsächlichen Themen des Aktionstages betreffen den Druck auf das Personal und dessen Löhne, so Gewerkschaftssekretärin Virginie Burri. Das Personal sei überlastet, gestresst und erschöpft. Absenzen durch Mutterschaft und Krankheit würden nicht kompensiert. Der VPOD Freiburg fordert deshalb einen Pool an Pflegenden, die einspringen können. Auch wehrt sich die Gewerkschaft dagegen, dass das HFR sein Personal aus dem Personalgesetz des Staates loslösen und zu schlechteren Bedingungen anstellen könnte, so Präsident Wolfgang Müller.

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