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Die Golfpark-Passerelle ist zurück

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Irgendetwas fehlt hier, müssen sich die Automobilisten gesagt haben, die regelmässig auf der Kantonsstrasse zwischen dem Golf- und dem Seepark Schiffenen hindurchfahren. Denn die Holzpasserelle, die seit dreizehn Jahren den Golfpark mit dem Parkplatz auf der anderen Strassenseite verbindet, war seit Anfang Februar verschwunden. Sie ist in Lungern (OW) in einem Spezialverfahren repariert worden, nachdem sie kurz vor dem Jahreswechsel von einem vorbeifahrenden Lastwagen beschädigt wurde. Bei diesem hatte sich just im falschen Moment aufgrund des stürmischen Wetters der Deckel der Mulde geöffnet, die er geladen hatte, erklärt Patrik Schaller, Besitzer der Brücke und der Golfanlage in Schiffenen.

Gefährliche Strasse

Mit einem Kran ist die acht Tonnen schwere und 26 Meter lange Brücke am Mittwochmorgen nun wieder an ihren Platz gehievt worden. «Ich bin froh, dass die Brücke wieder da ist. Diese Strasse zu Fuss zu überqueren ist gefährlich. Es hat extrem viel Verkehr», sagt Patrik Schaller. Deshalb sei es für ihn auch nie eine Frage gewesen, ob die Brücke überhaupt repariert werden soll oder nicht. Nach dem Vorfall war aber vorerst nicht klar, ob Reparaturen überhaupt ausreichen oder ob es gar einer neuen Brücke bedürfe. «Die tragenden Elemente hatten Risse. Von der Statik her musste alles neu berechnet werden», so Schaller. Ein Fachmann der Holzfachschule Biel erstellte daraufhin ein Gutachten.

In Düdingen hergestellt

Da für die Reparaturarbeiten ein Spezialverfahren, konstante Temperaturen bei mindesten acht Grad Celsius und eine bestimmte Luftfeuchtigkeit nötig waren, konnten diese nicht an Ort und Stelle oder beim Erbauer, der Holzbau Fässler AG in Düdingen ausgeführt werden. Für die Montage der Brücke war Josef Fässler aber auch zugegen und hat mit angepackt. Patrik Schaller schätzt die Kosten der Arbeiten auf rund 80 000 Franken.

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