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Die Grenzen in der Gesellschaft erkennen

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Die Diskriminierung im Alltag hat viele Gesichter: der Schüler, der wegen seiner Herkunft gehänselt wird; die Familie, die keine Wohnung findet; der junge Mann, der aus finanziellen Gründen nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann. Es bilden sich Gruppen in der Gesellschaft, die sich voneinander abgrenzen. Diese Problematik will die kantonale Fachstelle für die Integration für Migrantinnen und Migranten und für Rassismusprävention (IMR) gemeinsam mit 20 Partnerorganisa­tionen thematisieren. Die Freiburger Woche gegen Rassismus vom 21. bis 31. März widmet sich dem Thema «Grenzen».

Wissensaustausch fördern

Die wechselseitige Integra­tion seitens der Gesellschaft und des Individuums sei notwendig, sagte Staatsrat Maurice Ropraz an der gestrigen ­Me­dien­konferenz. Die Woche gegen Rassismus soll die Bevölkerung auf die verschiedenen individuellen und strukturellen Diskriminierungen aufmerksam machen.

Weiter soll die Aktions­woche die Opfer informieren, welche Anlaufstellen ihnen zur Verfügung stehen. Dieses Wissen fehle meist, sagte Lisa Wyss, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Fachstelle für die Integration der Migranten und für Rassismusprävention (IMR): «Auf nationaler Ebene gibt es 27 Institutionen, die den Opfern helfen. Im letzten Jahr haben nur 300 Betroffene dieses Angebot genutzt. Es muss eine noch grössere Sensibilisierung stattfinden.» Dies wollen der Kanton und die 20 beteiligten Organisationen und Institutionen mit 30 Veranstaltungen erreichen.

Start der Aktionswoche ist der Eröffnungsevent am Donnerstag, 21. März, auf dem ­Python-Platz in der Stadt Freiburg: Die Fachstelle IMR und verschiedene Partnerorganisationen stellen sich vor. Danach folgen in Freiburg, Bulle, Villars-sur-Glâne, Murten, Marly, Grangeneuve und Givisiez verschiedene Workshops, Vorführungen und Diskussionsrunden. Vom 25. bis 29. März organisiert beispielsweise die Tanzschule Rythm’n Bounce mit dem Verein Reper den Tanzkurs «Über Grenzen hinwegtanzen»: Die Tanzstile reichen von Hip-Hop über Afro Dance bis zu Volkstanz.

Das Internationale Filmfestival Freiburg startet bereits diese Woche, ist aber zeitgleich auch ein Teil des Programms: Es zeigt an mehreren Tagen den Film «Eine schwarze Frau zu sein, ist nicht mein Beruf»: 16 Schauspielerinnen «of colour» haben ein Manifest ver­öffentlicht, in dem sie ihre ­Diskriminierung im Film an­prangern.

Mehr Infos unter: www.fr.ch/de/imr

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