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Die grosse Chance vor eigenem Anhang

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Autor: Matthias Fasel

Die Stimmung bei den Freiburgern war im gestrigen Training immer noch gut. «Es steht ja noch 3:2 für uns. Wenn uns diese Situation vor der Serie jeamand angeboten hätte, hätten wir sofort unterschrieben», sagt Philippe Seydoux.

Kaum jemand mochte noch zu sehr über die Niederlage in Davos nachdenken. «Alle Spiele in der Serie waren auf Messers Schneide. Jetzt haben wir halt einmal verloren. Das ist eben so in den Playoffs. Man darf über Siege nicht zu sehr jubeln und sich von Niederlagen nicht zu sehr belasten lassen. Was zählt ist die Serie», sagt Trainer Serge Pelletier. Trotzdem ein bisschen bedrückt war Unglücksrabe Gil Montandon, der den Puck kurz vor Schluss unglücklich über die Bande spediert und so die entscheidende Strafe verursacht hatte. «Natürlich ging es mir schon besser als heute Morgen. Es war wirklich eine völlig unnötige Strafe. Aber zum Glück ist unsere Situation weiterhin nicht dramatisch», so der 43-Jährige gestern.

Zuhause ungeschlagen

Tatsächlich stehen die Chancen, heute Abend (20.15 Uhr, live auf SF2) im ausverkauften St. Leonhard alles klar zu machen, weiterhin gut. Zuhause sind die Freiburger in den Playoffs mit fünf Siegen in fünf Spielen noch ungeschlagen. Die Stimmung auf der langen Rückfahrt von Davos sei deshalb auch nicht allzu bedrückt gewesen, sagt Franco Collenberg. «Wir haben es nun zuhause in der Hand, die Serie zu entscheiden. Und das werden wir auch tun.»

«Jeder Zuschauer bringt so viel Energie mit»

Der Bündner weiss, dass das Team dabei auch auf das Publikum zählen kann. «Hier in Freiburg ist es fantastisch. Jeder Zuschauer bringt so viel Energie mit ins Stadion. Es ist klar, dass sich diese Energie auf uns Spieler auf dem Eis übertragt. Wenn wir das Stadion betreten und die Zuschauer uns zujubeln, kriege ich immer wieder Gänsehaut. An so etwas gewöhnt man sich nicht», so Collenberg, dem es an Energie offensichtlich ohnehin nicht mangelt. Immerhin stand er gestern nach Trainingsschluss noch über eine halbe Stunde lang auf dem Eis.

Viele Spieler angeschlagen

Doch die Energietanks sind bei weitem nicht bei allen Freiburger Spielern noch so voll. Verschiedene Akteure verzichteten gestern auf das Eistraining, um sich zu erholen. Dazu gehörten auch Sandy Jeannin, der krank ist, sowie Sébastien Caron, der immer noch nicht hundertprozentig fit ist. Kleine Bobos haben zudem Geoffrey Vauclair, Alain Reist und Michael Ngoy. Hinter dem Einsatz all dieser Spieler steht noch ein Fragezeichen. Genau wie hinter demjenigen von Andrei Bykow, der zwar wieder mittrainierte, allerdings erst heute entscheiden wird, ob er spielen wird. Pelletier bringt dies alles nicht aus der Fassung. «Das sind eben Playoffs. Auch bei Davos sind bestimmt einige Spieler angeschlagen. Ich hoffe und denke, dass bei uns möglichst viele der fraglichen Spieler auf die Zähne beissen werden.»

Die Ausländerfrage bleibt von Pelletier einmal mehr noch unbeantwortet. Gut möglich scheint, dass Marc Chouinard nach zwei Spielen Pause wieder in Team zurückkehrt. Zumindest im Boxplay könnte er mit seiner Erfahrung dem Team sicherlich Stabilität verleihen.

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