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Die grösste Baufirma im Sensebezirk

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Drei bekannte Sensler Familienunternehmen der Baubranche schliessen sich auf den 1.  Januar 2020 zu einer neuen Firma zusammen. Diesen Schritt haben die Rappo AG in Alterswil, die Roggo Bauunternehmung AG in Düdingen und die Renobau Zahno AG in Heitenried gestern bekannt gegeben; gleichzeitig sind die Mitarbeitenden informiert worden. Alle rund 125 Angestellten werden in der neuen Firma mit dem Namen Wir­bauen AG weiterbeschäftigt (siehe auch Kasten).

Bereits zusammengearbeitet

Der Zusammenschluss baue auf einer erprobten Zusammenarbeit auf, sagt Urs Rappo, Mitbesitzer der Rappo AG. «Wir haben in der Vergangenheit öfter Projekte zusammen realisiert, etwa in Form von Konsortien oder mit gemeinsamen Firmen.» Keine der drei Firmen sei in Zugzwang gewesen. «Wir sind alle kerngesund.» Bei der Firma Rappo sei der Schritt eine logische Weiterführung der seit Jahren laufenden rollenden Nachfolgeplanung, erklärt Urs Rappo. «Mein Bruder Renaldo und ich waren zu zweit in der Firma. Wir haben die Verantwortung und das Risiko immer auf zwei Schultern verteilen können.» Mit der Beteiligung von Manfred Gross an der Firma habe das Unternehmen bereits 2016 Vorbereitungen für die Nachfolge getroffen. «Deshalb ist es nun ein natürlicher Schritt, diesen Kreis zu erweitern.»

Arbeitsplätze erhalten

Allen drei Firmeninhabern ist die Verantwortung für ihre Belegschaft wichtig. «Wir kennen alle unsere Mitarbeiter persönlich. Wir sind froh, dass wir mit diesem Zusammenschluss einen Beitrag dazu leisten können, dass alle Arbeitsplätze auch in Zukunft erhalten bleiben», sagt Benno Roggo. Seine Frau Lisbeth und er haben die Roggo Bauunternehmung AG mit Sitz in Düdingen vor 25 Jahren übernommen. «Durch diesen Schritt schaffen wir Klarheit über unsere Nachfolgeregelung», sagt er im Gespräch mit den FN.

Auch für Hermann Zahno von der Renobau Zahno AG in Heitenried war der Blick in die Zukunft eine Hauptmotivation für den Zusammenschluss. «Die Baubranche steht durch das neue Raumplanungsgesetz vor grossen Veränderungen», sagt er. «Meine Aufgabe als Inhaber und Geschäftsführer dieser Firma ist es, fünf bis zehn Jahre vorauszuschauen.» Mit der neuen Firma sei diese Zukunft auch langfristig gesichert. Künftig würden eher bestehende Bauten umgenutzt, statt dass Neubauten geplant würden. Auch in Bezug auf die zunehmende Digitalisierung in Prozessen, Geräten und Baumaschinen sehe sich die Baubranche neuen Herausforderungen gegenüber, die gemeinsam besser gemeistert werden könnten.

Standorte bleiben erhalten

Ziel von Wirbauen AG sei es nicht, grösser zu werden, erklärt Urs Rappo. «Wir wollen Synergien schaffen, uns regional noch breiter abstützen und flexibler werden, um kommende Investitionen stemmen zu können.» Die neue Firma mit Hauptsitz in Düdingen wird das grösste Bauunternehmen im Bezirk und in der Region sein. «Wir werden aber weiterhin unter Druck stehen und uns gegen die grossen, überregional und national tätigen Unternehmen in dieser Branche behaupten müssen», sagt Urs Rappo.

Der Zusammenschluss ermögliche eine Rationalisierung der Arbeitsprozesse. Doch die heutigen Standorte und Werkhöfe in Alterswil, Heitenried und Düdingen sollen vorerst bestehen bleiben, zudem wird in Tafers eine Geschäftsstelle eröffnet, um die regionale Verankerung zu stärken. «Unsere Strukturen erlaubten uns bisher, flexibel auf die gestiegenen Kundenwünsche zu reagieren. Das war ein zentrales Anliegen von allen drei Unternehmen und soll auch in der neuen Firma so bleiben.»

Neuer Name und neues Logo

Das Firmenlogo des neuen Unternehmens zeigt eine Ameise. «Die Ameise ist eine perfekte Baumeisterin», erklärt Lisbeth Roggo-Bertschy. «Sie passt zu uns und charakterisiert uns sehr gut.» Auch der Name bringe das Angebot der neuen Firma auf den Punkt: «Was wir sind, was wir machen und wofür wir unser Herzblut geben», fasst Urs Rappo zusammen.

Die bisherigen Firmenbesitzer übernehmen auch in der neuen Firma Verantwortung, indem sie im Verwaltungsrat Einsitz nehmen und in der Geschäftsleitung mitarbeiten. Geleitet wird Wirbauen AG von Manfred Gross, Geschäftsführer und Mitinhaber der Rappo AG. In dieser Firma hat er seit seinem Eintritt mit 15  Jahren eine Bilderbuchkarriere vom Maurerlehrling über die Ausbildung zum Polier und zum Bauführer bis zum Baumeister gemacht. «Die Ressourcen werden zusammengelegt. Die Verantwortung wird grösser. Doch ich kann auf ein gutes Kader und die Erfahrung der drei Unternehmerfamilien zurückgreifen», sagt der 49-Jährige. «Es gibt spannende Projekte im Kanton Freiburg. Mit der Grösse, die unser Unternehmen haben wird, können wir gute Aufträge ausführen und so interessante Arbeitsplätze bieten.» Die drei Unternehmen bilden derzeit zwölf Maurerlehrlinge aus. Auch das neue Unternehmen biete ambitionierten Mitarbeitern gute Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, ergänzt Benno Roggo. Die Firmengründer wissen, wovon sie reden: Alle haben mit einer Maurerlehre angefangen. «Der schönste Beruf der Welt», fasst Urs Rappo zusammen.

Zahlen und Fakten

Drei Familienunternehmen

In der neuen Firma Wirbauen AG sind 150 Jahre Unternehmensgeschichte vereint: Die Roggo Bauunternehmung AG in Düdingen besteht seit 25 Jahren. Lisbeth und Benno Roggo-Bertschy haben damals die Schuwey Hoch-, Tief- und Strassenbaufirma AG übernommen. Die Roggo Bauunternehmung AG ist vor allem im Bereich Neubau, Renovationen und Sanierungen in der Region Sensebezirk sowie in der Agglomeration Freiburg tätig und beschäftigt 45  Mitarbeiter. Die Firma Renobau Zahno AG haben Monika und Hermann Zahno-Bracher 1993 gegründet. Sie ist im Bereich Hochbau tätig und spezialisiert auf landwirtschaftliche Bauten. Die Firma beschäftigt etwa 25  Mitarbeiter. Ihr Kundenkreis befindet sich vor allem im Kanton Freiburg und dem angrenzenden Bernbiet. Die Wurzeln der Baumeisterfamilie Rappo reichen bis ins Jahr 1926 zurück. Seit 2016 ist Manfred Gross Miteigentümer der Rappo AG in Alterswil. Sie beschäftigt heute etwa 55 Mitarbeiter.

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