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Die grösste Freiburger Solaranlage

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Nicole Jegerlehner

Swisspor Romandie verbraucht viel Energie: «Die Produktion von Isoliermaterial ist energieintensiv», sagte Direktor Edouard Logoz gestern vor den Medien. Das ist aber kein Grund für das Unternehmen, verschwenderisch mit Energie umzugehen. Seit Swisspor (siehe Kasten) vor gut einem Jahr in das neue Produktionsgebäude in Châtel-St-Denis gezogen ist, verbraucht das Unternehmen weniger Energie: Dank neuer Maschinen frisst die Herstellung des Isoliermaterials weniger Strom. Zudem ist das Gebäude nach Minergie-Standard isoliert und wird mit Erdgas geheizt.

Sonne produziert Strom

Und nun wird auf dem Gebäude bald auch Strom mit Hilfe der Sonne produziert: Bis Ende Jahr entsteht auf dem Dach die grösste Fotovoltaikanlage des Kantons Freiburg. Die 8000 Quadratmeter grosse Anlage wird mit einer jährlichen Produktion von 1,1 Millionen Kilowattstunden Strom für 300 Haushalte liefern. Damit überflügelt die Anlage die bisher grösste Fotovoltaikanlage im Kanton, jene auf der Basketballhalle St. Leonhard in der Stadt Freiburg: Diese liefert mit Solarpanels auf einer Fläche von 3100 Quadratmetern Strom für hundert Haushalte.

Nebst der riesigen Dachfläche ist auch die Lage des Gebäudes ideal: «Wir befinden uns auf einer guten Höhe», sagt Logoz – nämlich über dem «ewigen Nebelmeer» des Waadtlands. Zugleich sei Châtel-St-Denis nicht zu hoch gelegen: Denn zu hoch gelegene Solaranlagen stellten die Techniker vor Probleme.

Greenwatt mietet das Dach

Betrieben wird die Anlage von Greenwatt, einer Tochterfirma des Freiburger Energiekonzerns Groupe E. «Wir hatten Angst, uns zu verzetteln», sagt Logoz; «darum liessen wir die Profis ans Werk.» Greenwatt mietet die Dachfläche «für einen symbolischen Betrag», wie Jean-Michel Bonvin, Direktor von Greenwatt, sagt.

Greenwatt hat 3,5 Millionen Franken in die Anlage investiert. Für das Unternehmen ist Sonnenenergie die erneuerbare Energie mit dem grössten Entwicklungspotenzial. Bereits betreibt die Firma vier Fotovoltaikanlagen, zehn weitere sind in Planung. «Diese sind wesentlich einfacher umzusetzen als beispielsweise der Windpark auf dem Schwyberg», sagt Jean-Michel Bovin.

Das Speicher-Problem

Serge Boschung, Leiter des Kantonalen Amts für Energie, erinnerte daran, dass vierzig Prozent des in der Schweiz verbrauchten Stroms aus Atomkraftwerken stammen. «Es ist möglich, diesen mit erneuerbarer Energie zu ersetzen», sagte er. «Dazu müssen wir die Energie aber auch speichern können.» Und Michel Bonvin meinte: «Die grünste Energie ist immer noch die Energie, die wir gar nicht konsumieren.»

Zahlen und Fakten

3000 Mitarbeitende in ganz Europa

Der Isoliermaterial-Hersteller Swisspor hat rund 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Polen, Rumänien und Slowenien. Insgesamt erreichte Swisspor im letzten Jahr laut eigenen Angaben einen Umsatz von einer Milliarde Franken; die beiden Standorte von Swisspor Romandie mit ihren 140 Mitarbeitenden steuerten einen Umsatz von 120 Millionen Franken bei. njb

Zurzeit wärmt die Sonne nur die Rücken der Bauarbeiter, die auf dem Swisspor-Dach die Fotovoltaikanlage erstellen.Bilder Corinne Aeberhard

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