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Die Grünen haben ihre Finanzen wieder unter Kontrolle

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Auf 162 000 Franken beliefen sich die Ausgaben der Freiburger Grünen im Super-Wahljahr 2011. Eine grosse Belastung für eine weiterhin kleine Partei; sie musste bei den eigenen Mitgliedern Geld ausleihen, um eine minimale Liquidität sicherzustellen.

Nun scheint diesbezüglich wieder Normalität eingekehrt zu sein. Wie an der Generalversammlung am Donnerstag im Bürgerspital ersichtlich wurde, sind im letzten Jahr die Ausgaben wieder auf das übliche Mass von rund 30 000 Franken gesunken. Es resultierte ein Gewinn von rund 25 000 Franken. Kassierin Rosmarie Zeller zeigte auf, dass das ausgeliehene Geld bis auf 5000 Franken zurückbezahlt sei, und dass die Partei wieder beginnen könne, Reserven für das nächste Wahljahr 2015 anzulegen. Dank den Wahlerfolgen nicht zuletzt bei den Staatsratswahlen flossen 27 000 Franken an Sitzungsgeldern zurück in die Parteikasse. Vor den Wahlen waren es nicht einmal 10 000 Franken gewesen.

 In seinem Jahresbericht lobte Präsident Marc-Antoine Messer zwar die Verbesserungen in finanzieller Hinsicht, er sagte aber, dass dies für die nächsten Wahlen noch nicht ausreiche. Die Partei wolle mehr Reserven haben als beim letzten Mal.

Der letztes Jahr gewählte Präsident lobte, dass die Grünen sich wieder vermehrt auf der Strasse politisch engagiert hätten. Er erwähnte zwei erfolgreiche Initiativen sowie das Engagement bei der Abstimmung über das Raumplanungsgesetz und meinte: «Wir sind zurückgekehrt zu den Werten unserer Partei.» Er stellte in Aussicht, dass Ende Jahr die Revision des kantonalen Richtplans anstehe und sich die Partei da einbringe.

Zweimal Nein

Die Grünen fassten an ihrer Generalversammlung die Parolen für die eidgenössische Volksabstimmung vom 9. Juni. Zur Volkswahl des Bundesrats fassten sie mit 18 gegen 2 Stimmen die Nein-Parole. Bei der Revision des Asylgesetzes stimmten die Mitglieder nach einer längeren Einführung einstimmig für die Nein-Parole. Die grüne Grossrätin Christa Mutter stellte dennoch fest, dass die Empörung noch nicht das Niveau erreicht habe, um bei der Abstimmung erfolgreich zu sein.

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