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Die Grünen rüsten sich für den Fall der Fälle

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Autor: URS HAENNI

Freiburg Mit ihrem sechsten Rang unter zwölf Kandidierenden hat Marie Garnier am Wahlsonntag für die grosse Überraschung gesorgt. Sie hat sich einen der sieben virtuellen Regierungssitze erkämpft, und nun wollen die Grünen diesen nicht mehr hergeben.

Die Generalversammlung der Grünen hat gestern in Freiburg die Kandidatur Garniers für einen zweiten Wahlgang mit Applaus bestätigt. «Wir hoffen, dass die anderen Parteien vernünftig sind und Kandidaten zurückziehen», sagte Garnier. «Aber im Moment ist alles noch unklar.»

Eigentlich warten alle Parteien auf den Entscheid der SVP, ob diese Pierre-André Page nochmals ins Rennen schickt. Der SVP-Vorstand kam am Montagabend zusammen, ihren Entscheid gibt die Partei aber erst heute bekannt.

Für die Grünen ist aber auch die Position ihres Allianzpartners SP noch nicht klar. Versammlungspräsident Luc Bardet sagte, man habe zu Beginn innerhalb der Linksallianz abgemacht, die drei Besten in den zweiten Wahlgang zu schicken. Er hoffe, dass diese Abmachung nun respektiert wird.

Garnier sieht Potenzial

Unabhängig vom Entscheid der anderen Parteien besprachen die Grünen schon ihre Strategie für eine weitere Wahlkampagne. «Wir haben noch Verbesserungspotenzial», zeigte sich Garnier überzeugt. Anhand von Beispielen aus der bisherigen Wahlkampagne zeigte sie, wie kleine Details noch Stimmen bringen können. Die Jungen müsse man besser mobilisieren, sagte die grüne Kandidatin. «Es darf doch nicht sein, dass ein Junger Nein zu den Grünen sagt, weil diese immer gegen alles seien.» Auch die Frauen könne man noch besser ansprechen, ist sie überzeugt.

Marie Garnier zeigte sich an der Versammlung sehr entspannt und war immer wieder für einen Lacher gut. Zum Beispiel: «Malen wir doch auf all meinen Fotos einen Bart auf, dann kann ich Corminboeuf ersetzen.»

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