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Die Grünen starten mit einem neuen Namen ins Wahljahr 2021

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Während der deutsche Name der Grünen Freiburgs sowohl die männliche als auch die weibliche Form einschliesst, war der französische Name bisher rein männlich: «Les verts». Das hat sich nun geändert. Die Grünen heissen auf Französisch neu «Les vert-e-s» – damit ist auch die weibliche Form im Namen drin. An der online abgehaltenen Generalversammlung (GV) vom Mittwochabend stimmte eine grosse Mehrheit der Mitglieder dem Namenwechsel zu. Auch die Statuten passte die Kantonalpartei an. Dort wird neu sowohl auf Französisch als auch auf Deutsch jeweils die männliche und die weibliche Form genannt. Auf den Einwand, dass dies etwas mühsam zu lesen sei, entgegnete Co-Präsidentin Mirjam Ballmer: «Man liest den Text ja nicht jeden Tag; vielmehr soll er uns und unsere Werte repräsentieren.»

Mit den Statuten stimmten die Mitglieder auch einer Erweiterung des Vorstands zu. Dort sollen künftig die Jungen Grünen Einsitz nehmen. Diese seien derzeit sehr aktiv, sagte Mirjam Ballmer, was sie sehr freue. So lancierten sie etwa die Initiative für Gratis-ÖV, für die derzeit Unterschriften gesammelt werden.

Ziel: Ein Staatsratssitz

Die GV am Mittwochabend markierte für die Grünen den Auftakt ins Wahljahr 2021. Im März finden Gemeindewahlen statt; im November dann Wahlen auf kantonaler Ebene. Nach dem Wahlerfolg 2019 auf nationaler Ebene mit dem Einzug des ersten Grünen Freiburgers in den Nationalrat zeigt sich die Kantonalpartei ehrgeizig. «Wir wollen einen Sitz im Staatsrat und mindestens zehn Sitze im Grossen Rat», sagte Mirjam Ballmer. Derzeit sitzen sechs Grüne im Kantonsparlament.

Mehr Gemeinderatssitze

Auch auf Gemeindeebene wollen die Grünen mehr Mandate holen. Co-Präsident Julien Vuilleumier zeigte sich zuversichtlich: «Wir haben zuletzt viele neue Mitglieder gewonnen, wir sind mehr als bei den letzten Wahlen.» Er verwies auch auf die vorgezogenen Gemeinderatswahlen im fusionierten Tafers vom Sonntag, wo Grüne zusammen mit SP-Mitgliedern auf je einer Liste pro Wahlkreis antreten.

Mehrere Mitglieder kritisierten an der GV den Alleingang der Grünen in der Stadt Freiburg. Die Stadtpartei will mit einer eigenen Liste in die Gemeindewahlen ziehen, statt mit einer gemeinsamen Liste mit anderen linken Parteien. Die Mitglieder warnten, das könne die Linke Sitze kosten. Das Gleiche solle auf kantonaler Ebene nicht passieren. Co-Präsidentin Mirjam Ballmer sagte, dass derzeit Gespräche mit anderen Linksparteien über mögliche gemeinsame Listen liefen. Mehr könne sie dazu momentan nicht sagen.

Werkzeugkasten für Politiker

Zur Vorbereitung für die Wahlen verabschiedeten die Mitglieder eine sogenannte «Politische Plattform». Das Papier, dass die Kernpunkte der grünen Politik auf Kantons- und Gemeindeebene umschreibt, sei kein Parteiprogramm, sagte Co-Präsidentin Mirjam Ballmer. Vielmehr sei es eine Art Werkzeugkasten für die Politiker. «Eine sozialverträgliche Klima- und Umweltpolitik bildet die Basis dafür. Wir sehen dies nicht mehr als eigenes Kapitel an, sondern als Voraussetzung für alle anderen Politikbereiche», erklärte Ballmer. Das Papier umfasst verschiedene Themenbereiche, etwa Mobilität, Energie, Kultur und Finanzen.

Dreimal Ja

Die Grünen verabschiedeten auch die Parolen für die Abstimmungen vom 29. November. Einstimmig Ja sagten sie zur Konzernverantwortungsinitiative sowie zur Volksinitiative für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten. Nicht ganz so einig waren sich die Mitglieder bei der kantonalen Vorlage zur Reform der Pensionskasse des Staatspersonals. 31 Mitglieder votierten dafür, neun dagegen und acht enthielten sich der Stimmen. Damit ergriffen die Grünen auch dafür die Ja-Parole.

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