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Die halbe Schweiz wäre für verrückt zu erklären

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Beeindruckt habe ich die fantastische Kompetenz von Herrn Rime zur Kenntnis genommen: Er erklärt viele Menschen gleichzeitig – sogar per Ferndiagnose – für krank, denn nach seiner Aussage (FN vom 28.4.18) seien die Vollgeldinitianten «ein paar Verrückte», die unser Wirtschaftssystem angreifen würden. Nun, da bereits über 40 Prozent Zustimmung zur Initiative berichtet wurde, müsste Herr Rime konsequenterweise fast die halbe Schweiz für verrückt erklären.

Wie können es die Menschen in diesem Land auch wagen, die Finanzwirtschaft in die Schranken weisen zu wollen? Einige wenige verdienen doch wundersam viel Geld, indem private Banken solches elektronisch aus dem Nichts erschaffen! Gleichzeitig – man denke an die immense Geldmengenausweitung, seit dem Banken das tun – wird die Bevölkerung heimlich enteignet. Welch vortreffliches Herrschaftsinstrument so ein Geldsystem ist; eine reiche Elite, ein paar gut bezahlte, von der Finanzelite hofierte und scheinbar kompetente Politiker und eine breite Bevölkerung, die sich immer «effizienter», immer schneller für unsere Wirtschaft abrackert, dabei aber selber auf keinen grünen Zweig mehr kommt! Nun wollen diese angeblich Verrückten tatsächlich, dass wieder jeder Schweizer Franken durch die Nationalbank hergestellt wird, auch der elektronische. Damit wäre der riesige Gewinn aus der Geldherstellung zurück beim Volk statt bei einer anonymen, ultrareichen Elite. Damit wären wir zurück beim sicheren Geld, wie wir es zu Zeiten der Golddeckung noch hatten. Die Menschen in diesem Land würden damit nicht mehr Gefahr laufen, 60 Milliarden für eine Grossbank hinblättern zu müssen oder ihre Spareinlagen zu verlieren, weil zum Beispiel ihre Spar- und Leihkasse pleite geht. Wäre das so verrückt?

Ich werde jedenfalls mit grundsoliden, diagnostischen Kompetenzen Ja stimmen zum sicheren Schweizer Franken – Ja zur Vollgeld­initiative.

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