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Die Handbremse zeigte Wirkung

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«Im Gesamten ein sehr erfreuliches Ergebnis», fasste Christian Udry, für die Finanzen verantwortlicher Gemeinderat von St. Silvester, an der Gemeindeversammlung vom Freitag zusammen. Die Laufende Rechnung 2013 schliesst bei Einnahmen und Ausgaben von rund 3,2 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 48 000 Franken. «Noch Mitte 2013 haben wir ein Defizit erwartet und deshalb bei den laufenden Ausgaben die Handbremse angezogen», erklärte Christian Udry vor 25 Bürgerinnen und Bürgern. Dies zeigte Wirkung. Ausserdem fielen die Belastungen des Kantons tiefer aus.

 Die Steuereinnahmen fielen um 120 000 Franken tiefer aus als budgetiert, doch besser als die Hochrechnungen. Die Gemeinde konnte freie Abschreibungen in der Höhe von rund 84 000 Franken vornehmen. Das wirkte sich auf die Verschuldung aus. Hatte die Gemeinde 2005 noch 5,5 Millionen Franken Bruttoschulden, sind es heute noch rund 2,5 Millionen. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt heute bei 1500 Franken.

 Drei Investitionen hat die Gemeinde im 2013 abgeschlossen: die Anschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges, neue Storen beim Mehrzweckgebäude und die Sanierung der Schiessanlage. Alle drei konnten innerhalb des Kredits oder darunter abgeschlossen werden. Immer noch im Wartemodus ist das Projekt Bushaltestelle Gomma, dessen Realisierung die Gemeinde auch 2013 verschieben musste. «Das Dossier ist immer noch beim Kanton», erklärte Christian Udry. «Wir hoffen, dass bald etwas geschieht.»

Die Versammlung hat die Laufende Rechnung und die Investitionsrechnung 2013 diskussionslos und einstimmig genehmigt.

Defekte Pumpen

Zwei Mal musste sich der Gemeinderat von St. Silvester in den letzten Monaten notfallmässig mit der Pumpstation Saga befassen. Anfang Jahr stieg eine der beiden Abwasserpumpen aus, so dass die zweite eine Zeit lang überbeansprucht wurde. Eine Reparatur der 27 Jahre alten Pumpe lohnte sich nicht. Also entschied sich der Gemeinderat für einen Ersatz. Den Kredit von 18 000 Franken für die bereits getätigte Ausgabe genehmigten die Bürgerinnen und Bürger ohne Diskussion. Das Gleiche gilt für den nachträglichen Kredit von 25 000 Franken für zwei neue Trinkwasserpumpen. Beide gaben aufgrund von Abnützung ihren Geist auf und mussten ersetzt werden, weil sich auch hier eine Reparatur nicht lohnte. Der Vorteil ist, dass die beiden neuen Pumpen 30 Prozent weniger Strom verbrauchen als die alten.

 49 Jahre im Dienst

Alexander Kolly konnte zum Schluss eine besondere Ehrung vornehmen. Paul Clément geht nach 49 Jahren im Dienst der Gemeinde in den Ruhestand. Der Syndic würdigte ihn als zuverlässigen und kollegialen Mitarbeiter. Er erinnerte daran, dass 1965, als Paul Clément angefangen hat, noch keine Strasse in St. Silvester geteert war. Paul Clément hat im Riedere-Wald gearbeitet, war im Strassenunterhalt, bei der Abfallsammelstelle und in der Wasserversorgung tätig. «Du kennst sicher jede Ecke dieser Gemeinde und weisst, wo jeder Marchstein ist», so Kolly. Als Dank erhielt Clément eine Schnitzerei und eine Reise zu seinem Lieblingsfussballverein nach München.

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