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«Die Harmonie von Farben und Formen vermittelt ein Gefühl des Wohlbefindens»

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Autor: Anton Jungo

«Das OS-Zentrum Wünnewil steht – je nach Sichtweise – am Eingang oder Ausgang unseres Kantons. Jedenfalls an exponierter Lage und heute im Mittelpunkt», betonte die Erziehungsdirektorin, Staatsrätin Isabelle Chassot, in ihrer Festrede. Sie gratulierte den Verantwortlichen zum zeitlos modernen und qualitätsvollen Bau. «Es ist kein Schulhaus ab der Stange», meinte sie.

Die Erziehungsdirektorin ist überzeugt, dass die neue Anlage den lernbereiten und bildungsinteressierten Schülern sehr entgegenkommen wird. In diesem Haus würden nicht nur wichtige Wissensinhalte vermittelt, führte sie aus. Die Jugendlichen würden auch lernen, wie wichtig gerechte Beziehungen in einer Gemeinschaft sind. Aber auch lernen, sich zu wehren, wenn sie ungerecht behandelt werden.

Treffpunkt und Begegnung

«Die Einweihung des erweiterten und renovierten Schulhauses ist ein Meilenstein in der Geschichte der Gemeinde Wünnewil-Flamatt», erklärte Gemeindepräsidentin Doris Bucheli bei der Begrüssung. Es sei aber auch ein Festtag für die Region und den Bezirk. Sei doch das Projekt nur dank interkommunaler Zusammenarbeit zustande gekommen.

Die Gemeindepräsidentin ist zuversichtlich, dass sich die Anlage zu einem beliebten Treffpunkt und Begegnungsort entwickeln wird. «Die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls gegeben», meinte sie. Sie zeigte sich erfreut darüber, wie in der erweiterten Schulanlage Altes und Neues sich zu einem Ganzen zusammenfügt.

«Es erfüllt mich mit Wehmut, von diesem gelungenen Werk Abschied nehmen zu müssen», hielt der Präsident der Baukommission, Gemeinderat Erwin Grossrieder, fest. Als politischer Neuling habe er 2001 die Aufgabe übernommen und sei mit Stolz und Respekt ans Werk gegangen. Er habe am Anfang geglaubt, das Projekt könne schneller verwirklicht werden. «Im Nachhinein sind wir aber froh, haben wir uns für die Planung des 24,5-Millionen-Baus genügend Zeit genommen», führte er aus. Er stellte mit Ueli Wagner vom verantwortlichen Architekturbüro das Werk vor (vgl. dazu FN vom 29. Mai).

Harmonische verbunden

«Mit diesem Neu- und Erweiterungsbau hat sich die OS Wünnewil grundlegend verändert», erklärte Schuldirektor Toni Kammermann. «Man fühlt sich wohl in diesem Gebäude. Dies auch wegen der Harmonie der Farben und Formen. Alles wirkt selbstverständlich.» Er wies darauf hin, dass während der dreijährigen Bauphase einiges improvisiert und ertragen werden musste. Galt es doch den Schulbetrieb mit 380 Schülern und 40 Lehrpersonen weiterzuführen. Er ist aber überzeugt, dass die Schulqualität nicht gelitten hat.

Die beiden Schüler Jeannine Roux und Reto Boschung erzählten von ihren Erlebnissen in den «Containern» und Provisorien, in welchen sie fast ihre ganze OS-Zeit verbracht haben. «Es ist aber super, die Ersten zu sein, die das neue Schulhaus auch noch geniessen dürfen», steckten sie die schwierige und hie und da einsame Zeit weg.

Walter Fasel, Präsident der OS Sense, ist überzeugt, dass die OS Sense mit ihren Schulanlagen den Anforderungen der Zukunft gerecht wird. «Als Schnittstelle zwischen Deutsch- und Welschschweiz braucht der Sensebezirk eine gute Schule. Wir haben ja keine anderen Rohstoffe als unsere Jugend», hielt er fest. «Wir wollen die Schüler optimal auf die Anforderungen des Lebens vorbereiten. Dazu sind wir aber auf die Hilfe aller – auch der Eltern und der Erziehungsdirektion angewiesen», führt er aus und wies darauf hin, dass sich die Qualität der Schule immer erst langfristig erweise.

Der «Rote Faden»

Hugo Brülhart bedankte sich dafür, dass er zum Projekt einen künstlerischen Beitrag leisten durfte. Weil er frühzeitig beigezogen worden sei, hätten Bauprojekt und Kunstprojekt miteinander verbunden werden können. Das Kunstwerk scheint als «Roter Streifen (Faden)» – Symbol für den Bildungsweg der Schüler – an markanten Stellen in der Schulanlage auf.

Die Pfarrer Peter Wüthrich und Paul Sturny sprachen das Segensgebet über das Gebäude und seine Benutzer. «Die Schule ist ein Ort des Lehrens und Lernens, aber auch der Weisheit», betonte Pfarrer Wüthrich. «Zwar verehren wir die Weisheit nicht als göttliche Kraft, wie dies im Alten Testament oder bei den Orthodozen geschieht», meinte er. «Doch wir bitten darum.»

Viel Sympathie erspielte und ersang sich bei der Festgemeinde die Schülerband unter der Leitung von Hans Althaus, die die Feier umrahmte.

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