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Die Helden der Lüfte im Blick

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Anlässlich des Tages der offenen Tür haben sich am Samstag über 5000 Besucher einen Überblick über die vielfältigen Tätigkeiten und Berufsbilder auf dem Militärflugplatzes Payerne verschafft. In Scharen drängten die Interes­sierten seit den frühen Morgenstunden von Halle zu Halle und folgten gespannt den Ausführungen der Flughafenangestellten. Gegen 11  Uhr kam dann auf einmal Bewegung in die Massen. Zu Hunderten strömten sie in Richtung der Startbahn. Der Tag der offenen Tür steuerte auf seinen Höhepunkt zu: die einstündige Flugvorführung. Die F/A-18-Kampfjets zusammen mit den Superpumas zeigten ihr Können und Manöver, die in einem Ernstfall geflogen werden müssten. Es wurde gezeigt, wie ein Flugzeug, das sich unbewilligt im Schweizer Flugraum befindet, zur Landung gezwungen wird. Daneben wurden aber auch Einsätze vorgeführt, die auch in Friedenszeiten zur Anwendung kommen. So etwa eine Personenrettung mit der Seilwinde oder der Einsatz eines Löschflugzeugs.

Der Nachwuchs ist wichtig

Der Tag der offenen Tür hatte die Absicht, der Öffentlichkeit einen Einblick in das Geschehen auf dem Militärflugplatz zu bieten. «Normalerweise ist das Fotografieren auf dem Gelände verboten», erklärte Philipp Imhof, Presse- und Informationsoffizier der Schweizer Armee. «Mit dem heutigen Tag erhalten die Angehörigen der Berufsleute einen Einblick in deren Tätigkeiten.» In der Halle  4 zum Beispiel erklärte der Flugzeugmechaniker Erkki Müller einer Gruppe interessierter Männer, wie die Wartung eines Schleudersitzes vonstattengeht. Von der einfachen Funktionskon­trolle bis hin zur Generalüberholung eines Flugzeugs, die in der Regel mehrere Wochen dauert, wurde den Besuchern ein rundes Bild über die spannende Arbeit auf dem Militärflughafen geboten.

Um den Fliegernachwuchs kümmerte man sich in der Halle nebenan. Als der elfjährige Kilian aus Forel aus dem F/A-18-Flugsimulator stieg, berichtete er begeistert, dass er jetzt gerade über den Murtensee geflogen sei. Er wolle unbedingt Pilot werden, sagte er und verliess überglücklich die Halle, um zusammen mit seinem Vater noch den Rest der Ausstellung zu geniessen.

Zahlen und Fakten

Luftraumüberwachung als primäres Ziel

Im Verbund mit Meiringen und Sion gilt der Militärflugplatz Payerne als der Hauptflugplatz für den Jetflugbetrieb der Schweizer Luftwaffe. In Payerne sind zwei Fliegerstaffeln stationiert, deren Auftrag es ist, die permanente Luftraumüberwachung sicherzustellen. Wie Benoît Studenmann, Flugplatzkommandant Payerne, gegenüber der FN erläuterte, wurde die Forderung nach einer permanenten Luftraumüberwachung erstmals nach den Terroranschlägen auf die Zwillingstürme in den USA erhoben. Während der Zeit des Kalten Krieges und bis ins Jahr 2001 habe es lediglich tagsüber einen Bereitschaftsdienst gegeben. Um dieser Forderung der Politik nachzukommen, werde nun laufend Personal aufgestockt. Das Ziel sei es, bis im Jahr 2021 einen lückenlosen 24-Stunden-Betrieb aufzubauen, so Studenmann. Im Jahr 2021 feiert der Militärflugplatz ausserdem sein 100-Jahr-Jubiläum. 1921 mietete der Bund von der Gemeinde Payerne Land, um einen Flugplatz zu errichten.

rmc

«Normalerweise ist das Fotografieren auf dem Gelände verboten.»

Philipp Imhof

Presse- und Informationsoffizier

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