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Die Hoffnung stirbt zuletzt

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«Solarstrom wird zum Verlustgeschäft» FN vom 17. April

 Ich bin hoch erfreut, dass die FN ihren Lesern so klaren Wein einschenkt und aufzeigt, wohin die Energiestrategie unserer Politiker führt. Wer sich in der Elektrotechnik einigermassen zu Hause fühlt, hat schon lange gemerkt, dass die geplante Energiestrategie in die Sackgasse führen muss. Dezentral produzierte Energie braucht neue Versorgungsleitungen. Was das kostet, haben Sie klar aufgezeigt. Dass es ein Unsinn ist, Energie dann zu produzieren, wenn man sie nicht braucht, dazu braucht es keinen Elektroingenieur. Dass unsere Politiker die Elektrizitätswerke dazu verpflichten, diese zu Unzeiten produzierte Energie zu einem übersetzten Preis zu übernehmen, ist für mich unbegreiflich. Grundsätzlich müssten alle dezentralen Produzenten von elektrischer Energie dazu verpflichtet werden, diese selbst zu speichern und sie dann zu liefern, wenn Bedarf vorhanden ist. Das können unsere Elektrizitätswerke seit jeher.

Nehmen wir uns etwa Deutschland zum Vorbild? Damit die Versorgungsnetze stabil bleiben, erhalten dort die Abnehmer von zu viel produzierter Solarenergie sogar eine Entschädigung. Die Bundesbahnen habe diese «Marktlücke» rasch erkannt: Sie heizen damit im Sommer die Weichen, das gibt Geld!

Warum lassen sich unsere verantwortlichen Politiker nicht von neutralen Fachpersonen beraten? Und warum wurde das Volk noch nie über die Energiestrategie befragt? Haben die Politiker Angst vor dem Volk, das sie vertreten? Ich würde den Freiburger Nachrichten vorschlagen, jedem National- und Ständerat und natürlich auch Doris Leuthard je ein Exemplar der Ausgabe der FN vom 17. April 2015 zuzustellen, mit der Bitte, Seite 15 zu studieren. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass dann die schweizerische Energiepolitik doch noch in vernünftige, tragbare Bahnen gelenkt wird.

«Wer sich in der Elektrotechnik einigermassen zu Hause fühlt, hat schon lange gemerkt, dass die geplante Energiestrategie in die Sackgasse führen muss.»

 

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