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Die höhere Berufsbildung steht im Fokus

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Schule und Ausbildung sind wichtige Bestandteile der Persönlichkeitsentwicklung sowie der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Die höhere Berufsbildung ist in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus gerückt. Nun steht eine weitere Neuerung an.

Stärkung der höheren Berufsbildung

Kürzlich endete die Vernehmlassungsfrist zur Änderung des Berufsbildungsgesetzes im Zusammenhang mit der Finanzierung von Vorbereitungskursen zu Berufs- und höheren Fachprüfungen. Wer an solchen Vorbereitungskursen teilnimmt, hat das Recht, angemessen unterstützt zu werden. Mit der geplanten Gesetzesänderung wäre eine solche Unterstützung besser gewährleistet. 2013 hat das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation den Auftrag erteilt, ein Massnahmenpaket zur Stärkung der höheren Berufsbildung zu erstellen. Ein Teil dieser Massnahmen ist nun die Umstrukturierung der Finanzierung von vorbereitenden Kursen. Wie sich jemand auf eine Berufsprüfung vorbereitet, ist ihm freigestellt. Einzig die Prüfung und die dadurch erwiesenen Kompetenzen sind von Belang, vorbereitende Kurse müssen nicht besucht werden, um zur Prüfung zugelassen zu werden. Solche Kurse sind weder staatlich geregelt noch unterstehen sie einer Aufsicht durch den Staat. Alleine der Bildungsanbieter trägt die Verantwortung für die Gestaltung seines Bildungsangebotes.

Höhere Attraktivität

Bislang beteiligten sich die Kantone an den Kosten von vorbereitenden Kursen auf eidgenössische Prüfungen. Es gab aber keinen Zwang zu einer Beteiligung, sie erfolgte nur bei Bedarf und bei ausgewählten Kursen. Indirekt finanzierte der Bund die vorbereitenden Kurse über Pauschalbeiträge für die Berufsbildung an die Kantone mit. Das neue Finanzierungssystem würde nun die Kursteilnehmer durch direkte Zuschüsse des Bundes unterstützen und so die Attraktivität der Berufs- und höheren Fachprüfungen erhöhen. Die Kantone würden grundsätzlich keine Beiträge mehr an die vorbereitenden Kurse leisten, dennoch dürften sie natürlich weiterhin nach Bedarf Angebote mitfinanzieren, solange das nicht zu einer Wettbewerbsverzerrung führen würde.

Vorteile der subjektorientierten Lösung

Es gibt einige Vorteile einer solchen subjektorientierten Finanzierung. So käme die finanzielle Unterstützung des Bundes direkt beim Teilnehmer an, während dieser bislang im besten Falle indirekt profitierte, nämlich dann, wenn er einen Kurs bei einem öffentlich unterstützten Anbieter besuchte und die Subventionen mittels Preissenkungen weitergegeben wurden. Neu könnte der Teilnehmer frei aus den verschiedenen Kursangeboten wählen, ohne dass die Unterstützung von eben diesem Angebot abhängen würde. Weiter würde auch die Freizügigkeit der Kursteilnehmenden gestärkt, denn die finanzielle Unterstützung wäre nicht mehr an die Regelungen des Wohnsitzkantons gekoppelt. Nicht zuletzt stiege auch die Transparenz, da mit der neuen Finanzierungsart die eigentlichen Kosten der Kurse und die staatliche Unterstützung klar auseinandergehalten werden könnten, was letztlich auch in einen faireren Wettbewerb unter den Bildungsanbietern münden würde und schlussendlich allen zugutekäme.

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