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Die Höheren Fachschulen von Grangeneuve sind schweizweit beliebt

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Zum ersten Mal gibt es eine Warteliste: Seit über 20 Jahren absolvieren Leute aus der Lebensmittelbranche am Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve die Ausbildung zumLebensmitteltechniker. Der Bildungsgang beginnt alle zwei Jahre; in diesem Herbst kann die Schule nicht alle Interessierten aufnehmen. «Die Lebensmittelindustrie verlangt nach den Abgängern», sagt Monika Lüscher, Leiterin des Bildungszentrums für Hauswirtschaft, Milch- und Lebensmitteltechnologie. «Alle finden sofort eine Stelle», fügt sie an und erklärt so den Erfolg des Studiengangs, der mittlerweile Anklang in der ganzen Schweiz findet.

Theorie und Praxis

Zum Lebensmitteltechniker oder zur -technikerin lassen sich Leute ausbilden, die zuvor eine Lehre in der Lebensmittelbranche gemacht hatten–etwa Köche, Metzger, Bäcker–, oder die Milch- oder Lebensmitteltechnologen sind. Nach Abschluss der Höheren Fachschule arbeiten sie meist in der Lebensmittelindustrie.

Positiv an der Ausbildung sei, dass sie Praxis und Theorie verbinde, sagt Lüscher. Das Institut Grangeneuve verfüge über eine Technologiehalle, in der sich mehr als 30 Produktionsmaschinen befänden. «Mit diesen können die Schüler üben. Wenn sie Fehler machen, sehen sie, welche Auswirkungen das auf eine Produktion hätte.» Ein Vorteil in Grangeneuve sei auch die Zweisprachigkeit. «Es ist am Anfang für viele zwar hart, zweisprachig zu studieren, aber in der Lebensmittelindustrie hat man mit nur einer Sprache wenig Chancen.»

Freiburg guter Standort

Erfolgreich ist auch die Höhere Fachschule für Agrokaufleute und Agrotechniker. Agrokaufleute sind, wie es der Name sagt, meist im Verkauf tätig und arbeiten oft in Landis; Agrotechniker beraten Landwirte, sie erstellen beispielsweise Fütterungspläne. «Die Agrokaufleute üben zwar eine kaufmännische Tätigkeit aus, aber sie haben ihren Ursprung in der Landwirtschaft», sagt Alexandre Horner, Leiter des Bildungszentrums für Naturberufe. Auch er führt den Erfolg der Ausbildung auf die Vernetzung von Theorie und Praxis zurück. «Grangeneuve hat beispielsweise einen eigenen Verkaufsladen, diesen führen die Schüler», sagt er.

Sowohl Lüscher als auch Horner halten fest, dass Freiburg ein guter Standort für die Ausgebildeten sei. «Die Stärke des Kantons liegt in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelproduktion», sagt Horner. «Hier gibt es für unsere Absolventen Arbeit.» Lüscher findet aber auch, dass die Ausbildungen für Freiburg wichtig sind. «Unsere Studenten bleiben auch nach der Ausbildung vernetzt, und die Freiburger Produkte werden durch die Schule in der Schweiz bekannt.»

 

Zukunft: Ein Ausbau ist möglich

D ie Ausbildung zum Lebensmitteltechniker am Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve dauert zwei Jahre und beginnt alle zwei Jahre. 20 Schüler können sie belegen. «Wir möchten gerne jedes Jahr beginnen», sagt Monika Lüscher, Leiterin des Bildungszentrums für Hauswirtschaft, Milch- und Lebensmitteltechnologie. Wegen des Personalstopps beim Kanton sei dies vor 2018 aber nicht möglich. Da der Staatsrat aber ein sogenanntes Cluster Food zwischen Freiburg und Bern entwickeln möchte, eine Konzentration auf die Lebensmittelherstellung in der Region, hoffe sie, dass der Ausbau dann möglich sei.

Kein Ausbau hingegen ist für die Höhere Fachschule zu Agrokaufleuten und -technikern geplant. Diese Ausbildungsgänge belegen jährlich bis zu 24 respektive 22 Schüler. «Wir wollen nicht mehr ausbilden, als der Markt aufnehmen kann», begründet Alexandre Horner, Leiter des Bildungszentrums für Naturberufe. Die beiden Ausbildungsgänge sind in der Romandie einzigartig; die Ausbildung zum Lebensmitteltechniker gibt es sogar nur in Grangeneuve. mir

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