Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die imaginäre Familie Nägeli

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Margrit Sixt

Doktor Hans Nägeli, Junggeselle und Rechtsanwalt, verdient zwar nicht schlecht. Aber sein Junggesellenleben muss finanziert werden, denn so ein Lebenswandel ist kostspielig. Und ganz sicher will er nicht auf seinen Butler Ferdinand verzichten. Er überlegt, wie er seine Erbtante um Geld angehen könnte, und schreibt ihr, dass er geheiratet habe. Für seine fiktive Heirat fliesst ordentlich Geld aus fernen Landen zu Hans Nägeli.

Immer mehr Geld

Auch bekommt er Geld für einen erfundenen Sohn und schliesslich für den imaginären Schwiegervater, den er bei sich aufgenommen haben soll. Sogar an seinen Geburtstagen erhält Hans Nägeli jeweils Geld von der Tante – für sich und vor allem auch für den Unterhalt der Familie.

Überraschender Besuch

Das geht gut, bis an einem Geburtstag kein Scheck eintrifft, sondern die Tante persönlich vor der Türe steht. Nun muss Hans Nägeli so schnell wie möglich Frau, Kind und Schwiegervater auftreiben. Ein schwieriges Unterfangen, doch löst sich das Problem fast von selbst. Am meisten erstaunt ist wohl er selbst, dass er so plötzlich zu einer solch illustren und exzentrischen Familie gekommen ist. Das grosse Problem ist, diese «Familienkomödie» aufrechtzuerhalten. Denn die Tante kommt nicht nur auf Besuch, sondern will bei ihm einziehen.

Hans Nägeli weiss kaum mehr, wo ihm der Kopf steht, glaubt manchmal sogar selbst, dass er tatsächlich verheiratet ist und sogar eine Familie mit Kind hat. Seine Ehefrau hat Heulkrämpfe und die zugezogene Tante schafft es, die Familienprobleme gar noch zu verschlimmern.

Wer die Familie Nägeli wirklich ist und wieso die Ehefrau von Hans Nägeli nicht stricken kann, zeigt die Theatergruppe des Gemischten Chors Ferenbalm ab dem nächsten Samstag im Theaterstück «D’ Tante Jutta vo …».

Landgasthof Biberenbad, Rizenbach. Sa., 28. Januar, 20 Uhr; So., 29. Januar, 13.30 Uhr; Fr., 3. Februar, 20 Uhr; Sa., 4. Februar, 20 Uhr.

Bei der Familie von Doktor Hans Nägeli ist nicht alles so familiär, wie es scheint.Bild sim

Mehr zum Thema