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Die Impfbereitschaft in der Schweiz nimmt gemäss einer Sotomo-Studie zu

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Die Zahl der Impfwilligen hat seit Oktober 2020 stark zugenommen. Das zeigt eine Befragung des Forschungsinstituts Sotomo.

Die Impfbereitschaft in der Schweiz hat seit Oktober markant zugenommen, während sie im ersten Halbjahr der Corona-Pandemie noch leicht rückgängig war. Die meisten Impf-Befürworter finden sich bei den über 64-Jährigen.

Ausgeprägt ist die Impfunwilligkeit bei den unter 35-Jährigen und generell in der Romandie, zudem verbreiteter bei Frauen als bei Männern, wie eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zeigt.

Die Befragung, an der 1692 Personen teilnahmen, fand zwischen dem 11. und 17. März 2021 statt, wie das Forschungsinstitut Sotomo am Dienstag mitteilte. Es hatte im Auftrag des BAG die periodische Wirkungsmessung vorgenommen. Die «Grundgesamtheit der Befragung» bildete demnach «die sprachassimilierte Wohnbevölkerung der Schweiz ab 15 Jahren mit Internetnutzung».

Zum Zeitpunkt der Umfrage waren 9 Prozent der Befragten mindestens einmal geimpft. Weitere 44 Prozent gaben an, sich sicher impfen lassen zu wollen, und weitere 19 Prozent waren tendenziell bereit dazu. Klar oder eher gegen eine Impfung sprachen sich 23 Prozent aus.

Anteil der Impfunwilligen konstant

Von März bis Oktober 2020 nahm die Impfbereitschaft leicht ab. Seither hat die Zahl der Impfbereiten markant zugenommen. Relativ konstant über alle Befragungswellen liegt der Anteil, der sich ausdrücklich nicht impfen lassen will, bei gut einem Fünftel.

Die Covid-19-Impfskepsis ist in der französischsprachigen Schweiz deutlich grösser als in der übrigen Schweiz, obwohl hier die Impfquote sonst besonders hoch ist.

Während sich von den Männern 18 Prozent (eher) nicht impfen lassen wollen, sind dies bei den Frauen 27 Prozent. Frauen fürchten sich mehr als Männer vor Nebenwirkungen und Langzeitfolgen der Impfung. Nebenwirkungen, die besonders Frauen betreffen, waren während der Datenerhebung ein breites Thema in den Medien.

Auch Impfskeptiker wollen wieder reisen

Die Befragten erachten sowohl persönliche Argumente (»Rückkehr zum normalen Leben») als auch gesellschaftliche (»Beitrag zur Bewältigung der Pandemie») als wichtig für die Impfung. Auffällig ist allerdings, dass Personen, die (noch) nicht vom Impfen überzeugt sind, viel eher auf persönliche Argumente ansprechen wie: «Ich möchte wieder reisen».

In der Bevölkerung zeigt sich eine klare Vorliebe für eine Impfung auf Basis der neuen mRNA-Technologie, und eine Mehrheit möchte den Impfstoff-Typ selber wählen können. Zugleich erachtet es eine Mehrheit als richtig, dass die Behörden entscheiden. Dass beide Ansichten eine Mehrheit finden, dürfte Ausdruck davon sein, dass die Behörden bisher zurückhaltend bei der Zulassung von Impfstoffen waren.

Rund die Hälfte der Befragten sind in den vergangenen Wochen zumindest hin und wieder Informationen zur Sicherheit oder Wirksamkeit der Covid-19-Impfung begegnet, die sie irritiert, verwundert, geängstigt haben. Es ging dabei vor allem um mögliche Nebenwirkungen.

Der Spezialbericht entstand laut Sotomo in Zusammenarbeit mehrerer Institutionen: Der Fragebogen wurde vom BAG entwickelt. Die Online-Befragung wurde durch die Demo SCOPE AG durchgeführt, ausgewertet und danach grafisch aufbereitet. Die inhaltliche Analyse und Einordnung erfolgte durch Sotomo-Geschäftsführer Michael Hermann.

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