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«Die Infrastruktur muss das ganze Jahr über unterhalten werden»

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Autor: Anton jungo

«Die Parkplatzbewirtschaftung in Schwarzsee wurde im Allgemeinen positiv aufgenommen», erklärt Ammann Otto Lötscher. Es habe zwar zweierlei Reaktionen geben. «Die einen haben uns gratuliert und gedankt für diese Initiative. Andere wollten nicht verstehen, dass man in einer Tourismusstation fürs Parkieren bezahlen muss.» Die Parkplatzbewirtschaftung wurde am 1. Dezember 2008 eingeführt und hatte dank der schönen Wintersaison eine harte Bewährungsprobe zu bestehen.

Wirkliche Erholungszone

Otto Lötscher ist überzeugt, dass Schwarzsee durch die Asphaltierung des Parkplatzes bei der Gypsera und der Neugestaltung des Seeufers eine wirkliche Aufwertung erfahren hat. Bis anhin konnte man praktisch bis ans Wasser parkieren. «Heute ist das Seeufer eine wirkliche Erholungszone», fügt Bauverwalter Manfred Riedo an.

Konzept bewährt sich

«Unser Konzept bewährt sich», betont Otto Lötscher. Weil der Tourismus-Standort Schwarzsee eine sehr vielfältige Kundschaft anzieht, hat sich die Gemeinde entschieden, ein einheitliches Konzept durchzuziehen. So ist das Parkieren das ganze Jahr gebührenpflichtig. Eine Gebührenpflicht nur während der Hochsaison hält Lötscher für wenig sinnvoll. «Die Infrastruktur muss das ganze Jahr unterhalten werden», erklärt er. Es gibt auch keine Vergünstigung für bestimmte Kategorien von Besuchern.

Acht Tage für 15 Franken

Der Ammann weist darauf hin, dass die Tarife aber sehr moderat seien. Die Parkgebühr für einen ganzen Tag beläuft sich auf 5 Franken. Ab 17 Uhr ist das Parkieren jeweils gratis. Wer 15 Franken bezahlt, kann seinen Wagen während acht Tagen stehen lassen. Bewährt haben sich auch die Jahresparkkarten für 65 Franken. Über 1400 solche Karten, die für alle Parkplätze in Schwarzsee gelten, wurden verkauft. Für 45 Franken gibt es zudem eine Saisonkarte – für die Winter- oder die Sommersaison.

In der Anfangszeit wurde bei «Parksündern» noch ein Auge zugedrückt. Wer vergessen hatte, die Parkplatzgebühr zu bezahlen, konnte sein Versehen mit einer Nachzahlung von zehn Franken begleichen. Diese Zeit ist nun vorbei.

Wie Manfred Riedo betont, wurde das Möglichste unternommen, um auf die Neuerung aufmerksam zu machen. So weisen drei Info-Tafeln und 50 Hinweis-Tafeln auf die Gebührenpflicht hin. Zudem wurden 19 Parkuhren aufgestellt, um der Pflicht nachzukommen.

Pendeldienst wird benützt

Bewährt hat sich gemäss Manfred Riedo auch der Pendeldienst. «Er kam häufiger zum Einsatz, als wir erwartet haben», erklärt er. Der Gratis-Bus fährt nach Bedarf das ganze bewirtschaftete Gebiet – vom Röhrli bis in die Seeweid – ab. Es werden alle gebührenpflichtigen Parkplätze angefahren. «Es wäre wünschenswert, wenn der Bus noch vermehrt benützt würde, um die Parkplätze in Schwarzsee selbst zu entlasten», betont der Bauverwalter.

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