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Die innere Uhr einstellen

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Peter M.* ist seit Mitte August Patient der psychiatrischen Abteilung in Marsens. Ende September kann er das Spital verlassen. «Ich bin dran, die innere Uhr wieder einzustellen», sagt er voller Zuversicht.Peter M. ist 47-jährig und war bis zum Swissair-Crash (2002) bei der Fluggesellschaft als Personalfachmann tätig (zuständig für Lehrlinge im technischen Bereich). Nach der Kündigung hat er in der Gastronomie, in einer Sprachschule und in Callcenters von «Orange» gearbeitet (Wegen der Stelle bei Orange kam er nach Freiburg).2004 habe sich die Depression erstmals bemerkbar gemacht: «Vorher war ich ein Strahlemann. Ich habe Sport getrieben und einen Freundeskreis gepflegt. Doch auf einmal war das alles vorbei», erzählt Peter. Schlafprobleme, ein Zittern am ganzen Leib, Mühe mit Aufstehen und der Konsum von einer Unmenge an Zigaretten habe ihm das Leben zusehends zur Hölle gemacht: «Ich habe nur noch Sandwiches gegessen, die Freunde vernachlässigt und nicht einmal mehr die Zähne geputzt», erinnert sich der 47-Jährige.Peter begab sich in eine ambulante psychiatrische Behandlung. Doch diese genügte nicht. Seit Mitte August ist er in Marsens. Der Tag sei gut strukturiert mit Sport, Einzel- und Gruppen-Therapie: «Marsens ist keine Wellnessanlage, aber wir sind hier auch nicht eingeschlossen», bemerkt Peter. Und so bleibt nur noch die Frage, warum er denn in so ein Loch gefallen sei. Der Verlust der Arbeitsstelle in Zürich habe ihm sehr zugesetzt. «Ich hatte Mühe, eine andere Stelle zu finden. Überall werden Topleistungen verlangt.» Peter will wieder nach Zürich ziehen und ist überzeugt, wieder eine Stelle zu finden. il(* Name von der Redaktion geändert.)

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