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Die Integration von Zuzügern

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: GUIDO BIELMANN

RechthaltenWie jede andere Gemeinde auch, besteht Rechthalten aus einem guten Teil an Zuzügern. Daher prägte das Thema «Integration» die Ansprache an der 1.-August-Feier. Es sprachen drei Personen, welche in den vergangenen Jahren in die Senseoberländer Gemeinde zugezogen sind und sich integriert haben. Die zwei Rednerinnen und der Redner drückten sich in sehr persönlichem Ton aus, wodurch die Festbesucher drei ganz unterschiedliche Kurzreden zu hören bekamen. Die Ernsthaftigkeit des Themas manifestierte sich schliesslich in feinem Humor. Manche Zuhörer sprachen beeindruckt über ihre feuchten Augen.

«Ich bin ein Bergli-ner»

François Chappuis aus Cottens lebt sein sechs Jahren in Rechthalten. Ihm gelang ein rednerisches Kunststück mit einer Verbindung zu John F. Kennedy, wobei Chappuis’ Senslerdeutsch mit Sicherheit weit besser ist als das Deutsch Kennedys. Und François Chappuis, den die Liebe aufs Bergli in Rechthalten geführt hatte, sagte mit Stolz: «Ich bin ein Bergli-ner!» Seine Nervosität habe er in den vergangenen Tagen abgebaut, indem er immer an den Mutzuspruch der Bäckersfrau gedacht habe – gelebte Integration auch über den Dorfladen.

Martina Thomet stammt aus Ostfriesland, aus dem Raume Bremen. Sie lebt seit zehn Jahren in der Schweiz, davon vier in Rechthalten. Ihre plattdeutschen Worte konnte man fast ganz verstehen, wobei sie das Senslerdeutsch fast lupenrein beherrscht. Martina Thomet, selber dreifache Mutter, arbeitet als Tagesmutter. Und ihre Integration vollzieht sie auch durch ihre Aktivität in der Krabbelgruppe. Damit sprach sie die vielen Jungfamilien an, welche an dieser 1.-August-Feier teilnahmen.

«Man kann ja einem Verein beitreten»

Brigitte Fischer ist schon seit 16 Jahren in Rechthalten. Die gebürtige Emmentalerin trug ihre Sicht der Integration in Gedichtform vor. Sie hat sich in den Jahren sprachlich dem Senslerdeutsch weitgehend genähert. Aber ihre Rede hielt sie im reinen Emmentalerdeutsch. Brigitte Fischer hat sich, zusammen mit ihrem Mann, in Rechthalten unter anderem einen Namen als Jubla-Lagerköchin gemacht. Ihre Rede schloss sie ab mit dem Satz: «Und wenn man integriert werden will, kann man ja zum Beispiel einem Verein beitreten.»

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