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Die Invasion der Pollen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Oliver Hirt

Die Veranlagung zu Heuschnupfen wird meist vererbt. Der Körper reagiert auf einen eigentlich harmlosen Stoff – Pollen – mit Histamin, das die Funktion hat, körperfremde Stoffe abzuwehren; dadurch schwellen die Nasenschleimhäute und die Bindehaut der Augen an. Neben den typischen Symptomen wie zum Beispiel beissenden Augen und einer triefenden Nase können zudem auch ein Juckreiz in Gaumen, Ohren und Hals auftreten.

Fremdwort Lebensqualität

«Das wird Dich sicher nicht umbringen» ist eine etwas verständnislose Aussage, die man als Heuschnupfen-Patient des Öfteren zu hören bekommt. Und es stimmt! Heuschnupfen ist in den meisten Fällen nicht gefährlich. Beim Juckreiz kann man nämlich nicht wirklich von «Schmerz» im eigentlichen Sinne sprechen. Doch rund ein Fünftel aller Schweizerinnen und Schweizer leidet laut dem Bundesamt für Gesundheit BAG an der allergischen Rhinitis, wie der Heuschnupfen in der Fachsprache genannt wird. All diese Leidensgenossen wissen, wie es ist, wenn Lebensqualität plötzlich zum Fremdwort wird: Man kann sich bei der Arbeit schlecht konzentrieren, nachts schläft man schlecht. Und das ist erst der Anfang.

Der Heuschnupfen in der Schulmedizin

Die Schulmedizin reduziert ihre Behandlung in den meisten Fällen auf die Bekämpfung der Symptome. Dazu bietet die Pharma-Industrie eine breite Palette an Arzneimitteln: Zum einen solche, die lokal zur Anwendung gelangen, so zum Beispiel Nasensprays und Augentropfen; andererseits versucht man mit Antiallergika in Form von Tabletten die Ausschüttung von Histamin im Körper zu vermindern. Neuerdings gibt es auch die Möglichkeit der Behandlung mittels Desensibilisierung, mit welcher man versucht, den Körper an die Allergene zu gewöhnen und somit die Ursache des Problems zu bekämpfen. Das ist eine Idee, welche in der 2000 Jahre alten chinesischen Heilkunde schon lange bekannt ist.

Nadelstiche gegen Heuschnupfen

Auf der verzweifelten Suche nach einem Gegenmittel bin ich auf die Traditionelle Chinesische Medizin (kurz: TCM) gestossen, welche meine Beschwerden bereits nach wenigen Behandlungen erheblich gelindert hat. Dass Experten die Wirksamkeit dieser Methoden bestreiten oder auf den Placebo-Effekt zurückführen, spielt aus der Sicht des Allergikers keine Rolle: Viele Menschen berichten von Erfolgen im Kampf gegen den Heuschnupfen.

Behandlung ist individuell

«Zu mir kommen nicht nur Erwachsene, die Heuschnupfen haben, sondern auch Kinder», verrät mir Yancen Zhu, der in Bern eine TCM-Praxis betreibt. «Zuerst wird eine Diagnose erstellt durch Befragen, das Begutachten der Zunge und Pulsmessen», erläutert er sein Vorgehen. «Wir wollen herausfinden, wieso der Patient an Heuschnupfen leidet. Meistens liegt das an einer Energieschwäche der Lunge. Bei jedem Patienten erfolgt die Behandlung individuell durch Akupunktur, Kräutertee oder -tropfen.» Auf die Frage, welche Vorteile die Traditionelle Chinesische Medizin gegenüber der Schulmedizin habe, erklärt Zhu: «Ich glaube, dass es für den Patienten am besten ist, die Schulmedizin mit der Traditionellen Chinesischen Medizin zu verbinden. Der grösste Vorteil der TCM ist aber, dass sie eigentlich keine Nebenwirkungen hat und natürlich ist. Der Unterschied besteht darin, dass wir den Körper als Einheit verstehen und weniger die Symptome, als vielmehr die Ursache der Erkrankung zu bekämpfen versuchen.»

Haaatschi! Heuschnupfen-Patienten müssen nur schon beim Anblick dieser Gräser niesen.Bild Oliver Hirt

«Meistens liegt es an einer Energieschwäche der Lunge.»

Autor: Yancen Zhu

Autor: Arzt für chinesische Medizin

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