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Die Jagdsaison war für die Sensler Jäger durchwegs erfolgreich

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Autor: karin aebischer

überstorfDas Jahr 2010 sei in der Geschichte des Jagdschutzvereins Hubertus Sense wohl eines der erfolgreichsten gewesen, stellt der Präsident Peter Schaller in seinem Jahresbericht fest. Dies nicht nur in finanzieller Hinsicht. Die Jäger hätten mit ihrem disziplinierten Verhalten in der Öffentlichkeit Sympathien dazugewonnen. Zudem sei die Jagdperiode mit einem guten Rehbestand, einer anspruchsvollen Hochjagd sowie einem angenehmen und unkomplizierten Verhältnis mit der Wildhut eine «gefreute Sache» gewesen. An der Generalversammlung des Jagdschutzvereins vom Freitag in Überstorf präsentierte Peter Schaller den Jägern die wichtigsten Zahlen und Fakten der letzten Jagdperiode. Wie er am Dienstag auf Anfrage erklärte, hatte sich auf das Hirschpatent ein richtiger Run entwickelt. Für die 25 freigegebenen Hirsche hatten sich nicht weniger als 136 Jäger eine Chance ausgerechnet. Alle 25 Tiere wurden erledigt.

Rekord bei Wildschweinen

Mit einem Abschuss von 91 Tieren habe bei den Wildschweinen ein neuer Rekord für den Kanton Freiburg aufgestellt werden können. Beim Rehwild konnten von den 1515 gekauften Marken 1483 an das Reh gebracht werden. Das sind gemäss Peter Schaller 89 mehr als in der vorherigen Jagdsaison. Die Gemsjagd sei 2010 in ähnlichem Rahmen verlaufen wie 2009. Mit den 337 gelösten A-Patenten wurden 321 Gemse zur Strecke gebracht, was einer Erfolgsquote von 86 Prozent entspreche.

Im Vorstand des Jagdschutzvereins Hubertus Sense kam es zu Veränderungen. So hat Vize-Präsident Peter Brülhart aus Elswil nach 14-jähriger Vorstandstätigkeit seinen Rücktritt erklärt. Er wurde zum Ehrenmitglied des Jagdschutzvereins ernannt. Neu im Vorstand tätig sind Othmar Boschung aus Flamatt und Josef Jungo aus Schmitten.

Antrag angenommen

Die Generalversammlung hat zudem einen Antrag zuhanden des Kantonalverbandes genehmigt. Dieser fordert, dass ein neues Patent für die Wildschweinjagd im Winter eingeführt werden soll. Es soll ein geringer Grundbetrag (z. B. 30 Franken) zu entrichten sein, der bei Abschuss von Wildschweinen durch eine zusätzliche Abgabe von beispielsweise fünf Franken pro Kilo Wildbrett zu ergänzen ist. Im Gegenzug sei entweder der Preis für das Patent der Winterjagd auf Fuchs und sonstiges Raubwild massiv zu reduzieren oder aber die Winterjagd auf Fuchs und sonstiges Raubwild in das Patent für die Herbstjagd zu integrieren.

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