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Die Jubla Freiburg feiert Geburtstag

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Vor 75 Jahren entstand im Kanton Freiburg die Jubla. Damals sah der Verband jedoch noch etwas anders aus als heute: Gegründet wurde vorerst ein Jungwachtbund, Mädchen konnten also noch nicht mitmachen. Der Verband war ausserdem katholisch geprägt; das Pfingstfest war beispielsweise lange der kantonale Höhepunkt des deutschfreiburgischen Jungwachtbundes.

Erste gemischte Scharen

In den 1940er-Jahren entstanden erste Blauringscharen für Mädchen, gut zwanzig Jahre später gab es erstmals gemischte Scharen–mit dem gemischten Namen Jubla. Seit dem Vereinsjahr 2001/02 gibt es im Kanton Freiburg nur noch gemischte Jubla-Gruppen. Zur Jubla Freiburg gehören 14 Jubla-Scharen, 364 Leiterinnen und Leiter und 968 Kinder. 30 junge Erwachsene sind auf kantonaler Ebene tätig. Mit verschiedenen Aktionen und Anlässen begeht die Jubla Freiburg ihr Jubiläum (siehe Kasten).

Spiegelbild der Gesellschaft

Die Jubla sei ein Spiegelbild der Gesellschaft und wie auch diese liberaler geworden, sagt Laurent Bächler von der Freiburger Kantonsleitung. «Grundsätzlich ist die Jubla aber ein Verein, in dem vieles gleich bleibt», sagt Bächler. Das Zusammensein von älteren und jüngeren Kindern, das Lagerleben, die Spiele und «das Lagerfeuer und die Fotzelschnitten» seien seit Anbeginn Teil der Jubla gewesen und machten die Jubla auch heute noch aus. Der religiöse Hintergrund habe sich jedoch vollständig verändert. «Wir werden aber immer noch von Pfarreien unterstützt, wofür wir sehr dankbar sind.» Und christliche Werte würden nach wie vor weitergegeben: «Einander helfen, tolerant sein:Das lernen Kinder und Jugendliche in der Jubla.»

Was sich Bächlers Meinung nach deutlich verändert hat, ist die Ausbildung der Leiter. «Der Sicherheitsgedanke hat früher viel weniger eine Rolle gespielt.» In den Jugend-und-Sport-Kursen würden die Leiterinnen und Leiter heute lernen, worauf beim Organisieren von Wanderungen und Spielen geachtet werden müsse. Es gebe ein Krisenkon- zept, das Abläufe für schwierige Situationen festhalte und in das Psychologen eingebunden seien. «Ausbildungstechnisch sind wir wirklich top», sagt Laurent Bächler.

Jubla ist identitätsstiftend

In den vergangenen 75 Jahren habe die Jubla in Deutschfreiburg einiges erreicht. «Die Jubla ist identitätsstiftend», sagt Laurent Bächler. Sie schweisse Generationen zusammen und fördere auch den Zusammenhalt in einem Dorf. «Gleichzeitig schafft sie aber auch Verbindungen zwischen den Dörfern.» Auch die Freiwilligenarbeit sei ein wichtiger Aspekt: «In der Jubla lernen die Kinder und Jugendlichen, die Arbeit zu sehen und anzupacken.»

Räume in der Freizeit

Deshalb, so denkt Kantonsleiter Laurent Bächler, hat die Jubla auch heute noch ihre Berechtigung, selbst wenn das Freizeitangebot für Kinder in den letzten Jahren enorm gewachsen ist.

«Wir sind zwar weniger sichtbar als andere Vereine. Bei uns gibt es zum Beispiel keinen Fussballmatch, den die Eltern besuchen könnten.» Doch auch das mache die Jubla aus: das Ungezwungene–und dass die Leistung nicht im Vordergrund stehe. «Wir bieten einen Raum, in dem die Kinder und die Leiter sich ausprobieren können. Wir bieten Räume in der Freizeit, die sonst noch von niemandem besetzt sind.»

Jubiläum: JuTube und Brunch

I n den Osterferien finden für die Jubla-Leiterinnen und -Leiter Jugend-und Sport-Kurse (J&S) statt. In diesen ist das Jubiläum Thema. In den Sommerlagern wird jede Schar sogenannte Jubiläums-Blöcke durchführen. Ausserdem richtet die Kantonsleitung einen JuTube-Channel ein (Ju- wie Jubla oder Jubiläum). Dort können Kinder, Leiter und Ehemalige Videos hochladen, in denen Ehemalige und Aktive Jublanerinnen und Jublaner interviewen.

Im September schliesslich findet das grosse Jubiläumsfest in Schmitten statt. Die Kantonsleitung hat dafür extra ein Organisationskomitee gegründet. mir

www.jubla-freiburg.ch

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