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Die Kaisereggbahnen trennen sich von ihrem Geschäftsführer Adolf Kaeser

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Autor: Imelda Ruffieux

Die Kaisereggbahnen haben ihren Betrieb in den letzten Monaten von einem externen Berater analysieren lassen. Wie das Bahnunternehmen mitteilt, hat der Verwaltungsrat auf Grund der Ergebnisse dieser Studie entschieden, dass die Geschäftsleitung und die technische Verantwortung für den Bahnbetrieb inskünftig zusammengeführt werden sollen. «Wir sind zur Überzeugung gekommen, dass die Verantwortung für beide Bereiche in Personalunion wahrgenommen werden sollte», erklärte Felix Bürdel, Präsident des Verwaltungsrates der Kaisereggbahnen, auf Anfrage.

Vertrag aufgelöst

Die Gesamtverantwortung soll von einem neu zu bestimmenden Geschäftsführer wahrgenommen werden (siehe Kasten). Als Konsequenz davon wird der Vertrag mit dem heutigen Geschäftsführer Adolf Kaeser aufgelöst. Kaeser selbst hatte seinem Arbeitgeber bereits vor anderthalb Jahren seinen Wunsch nach einer Neuausrichtung signalisiert. «Die Situation ist in dem Sinn ideal, als dass sie beiden Seiten entgegenkommt», erklärt Adolf Kaeser auf Anfrage.

Zwischen Schwarzsee Tourismus und den Kaisereggbahnen bestand bisher eine Vereinbarung, wonach Adolf Kaeser vom Bahnunternehmen angestellt war, aber etwa 20 Prozent seiner Zeit dem Tourismus Schwarzsee widmen konnte. Auch diese Vereinbarung wird im Zuge der Neustrukturierung aufgelöst.

Als man die Stelle im Jahr 2000 geschaffen habe, sei die Kombination gut gewesen. «Doch beide Bereiche haben sich erfreulicherweise entwickelt und die Aufgaben wurden immer anspruchsvoller», hält Adolf Kaeser fest. «Die zeitliche Belastung wurde zu viel, vor allem, wenn man seine Arbeit auch gut machen will.»

Das bestätigt auch Felix Bürdel. «Vor neun Jahren war es vielleicht ideal, aber heute braucht das Bahnunternehmen jemanden, der voll für den Betrieb da ist», erklärt er. Auch in Bezug auf die Transparenz sei es besser, wenn die Funktionen getrennt werden, hielt Felix Bürdel fest. Man habe sich mit Schwarzsee Tourismus abgesprochen und werde weiterhin im Bereich Marketing eng mit der Organisation zusammenarbeiten.

Bei Schwarzsee Tourismus weiss man noch nicht, wie es weitergeht. Wie Präsident Manfred Riedo erklärte, muss der Vorstand die neue Situation erst noch besprechen.

Mehr Lebensqualität

Wie die berufliche Zukunft von Kaeser aussieht, ist noch nicht klar: Mit seinem Wunsch nach einer Veränderung wolle er auch die Lebensqualität etwas verbessern, führt er aus. Er habe gewisse Vorstellungen und überlege auch den Schritt in die Selbständigkeit. «Der Tourismus bleibt für mich auf jeden Fall eine Option», hält der 53-Jährige fest.

Bis Ende Jahr wird Adolf Kaeser sicher die Aufgaben sowohl für Schwarzsee Tourismus wie auch für die Kaisereggbahnen wahrnehmen und auch darüber hinaus für gewisse Projekte zur Verfügung stehen. «Ich laufe nicht davon. Der Schwarzsee liegt mir am Herzen.»

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